Geführte Wanderwochen

 

1. Wanderwoche in Steibis - 20.04. bis 24.04.2020

Download der Ausschreibung und weiterer Details als pdf

Anreise 19.04.2020
Veranstalter: Berg- u. Wanderfreunde Allmersbach im Tal

IVV-Wertungen: 5 Tagestouren a‘ 7 – 11 km
Übernachten/Treffpunkt/ Startort:
Immer Allmersbacher Haus, Lanzenbach 2, Steibis/Oberstaufen.

Anreise:
Sonntag 19.04.2020 ab 15.00 Uhr.
Begrüßung 17.00 Uhr.

Frühlingserwachen am Alpenrand
Wandern in der Region Oberstaufen

1. Tag: 7km (mit Bergbahn) und 11 km, Krokusblüte am Hündle, Bus 10.05 Uhr.

In den Alpen hält sich der Winter länger als anderswo und zaubert so einen Frühling, wie er kontrastreicher nicht sein kann: Weiße Berggipfel erheben sich über den bald strahlend gelben Löwenzahnwiesen im Tal. Zuvor gibt es auf dem Hündle das Naturspektakel der Krokusblüte zu bestaunen. Wenn auf den Bergwiesen rund um die Hochsiedel Alpe der letzte Schnee am Schmelzen ist, naht das zarte Grün der aufbrechenden Knospen. Wenige Tage später zeigt sich der Krokusteppich dann in voller Blüte über eine riesige Fläche von 20 Hektar - ein kleines Wunder der Natur. Einkehrmöglichkeiten.

2. Tag: 10 km, Buchenegger Wasserfälle, Bus 10.05 Uhr.

Die Weißach entspringt bei der Mittelbergalpe südwestlich von Immenstadt und fließt als wilder Gebirgsfluss in einem tief eingeschnittenen Tal nach Oberstaufen. Unterwegs stößt sie auf quer liegende Nagelfluhfelsen. Die mächtigen Felsschichten konnten nur an zwei schmalen Stellen überwunden werden, das Wasser stürzt hier zweimal kurz hintereinander aus etwa zehn Metern Höhe mit gewaltiger Kraft die Felsen hinunter und sammelt sich jeweils in einer großen Gumpe. Um zu diesen »Buchenegger Wasserfällen« zu kommen, wählen wir einen abwechslungsreichen Weg von Oberstaufen aus, der uns zu dem wildromantischen Naturschauspiel führt. Einkehr Alpe Neugreuth.

3. Tag: 7 km (über Viadukt) und 10 km (über Holzbrücke), Quelltuff in Lingenau, Privat PKW 10.00 Uhr.

Ein besonderes schönes Naturdenkmal ist der Quelltuffhang in Lingenau. Es ist eine der großartigsten Kalksinterbildungen in Europa nördlich der Alpen und ist somit eine der herausragenden geologischen Erscheinungen in Vorarlberg. Auf rund 30m Breite stürzen hier Quellwässer über eine ca. 40 m hohe Geländekante in die Schlucht der Subersach. Die an einigen Stellen sichtbare Nagelfluhkippe ist teils von mehreren Metern Kalksinter und Quelltuff bedeckt. An den Überhängen haben sich pilzförmige Übergussschichten zu tropfsteinartigen Baldachinen entwickelt. Am Fuß der Felswand sammelt sich das Wasser in mehreren Sinterbecken. Unter dem Wasserfall versintert das kalkabscheidende Wasser den Anhang bis zur Subersach. Mit Holzbrücke und Drahtsteg über die Subersach eine abwechslungsreiche Tour. Einkehrmöglichkeiten Lingenau.

4. Tag: 8 km, alten Bäumen auf der Spur, Start am Haus 10.00 Uhr

Das Alpgebiet rund um Steibis beherbergt noch eine Vielzahl sehenswerter Bäume, die teilweise zu den größten und ältesten ihrer Art in ganz Deutschland gehören. Im Umkreis von wenigen Kilometern kannst Du uralte Bergahorne, Bergulmen, Weißtannen und Eiben entdecken. Einkehr Alpe Schilpere, Alpe Oberstieg. Bild: Bergahorn.

5. Tag: 11 km, durchs naturbelassene Hochmoor am Hochhädrich, Bus 9.00 Uhr.

Diese Wanderung führt auf einem breiten, befestigten Wanderweg mitten durch das Naturschutzgebiet Hädrich und Kojental. Abwechslung bietet der Alp-Erlebnis-Pfad, den wir ein Stückweit betreten: Wasserschöpfen, Barfußweg, Steg über das Hochmoor, Infotafel "Schmugglerpfad". Hier erfährt Jung und Alt Wissenswertes über das Leben auf der Alpe und über das schützenswerte Hochmoor. Genießen Sie den herrlichen Blick auf die Nagelfluhkette und in die abwechslungsreiche Moorlandschaft. Einkehr Alpstüble Moos.

Je nach Wetterlage oder bei zu viel Schnee:

Ersatzwanderung: 7 und 11 km, Eistobel bei Grünenbach, Privat PKW 10.00 Uhr

Der Eistobel ist eine Schlucht des Flusses Obere Argen im Westallgäu zwischen der Ortschaft Schüttentobel und der Argentobelbrücke, welche die Ortschaften Maierhöfen und Grünenbach verbindet. Auf einer Strecke von etwa 3 km fällt, eingerahmt von bis zu 130 m hohen Felshängen, das Wasser der Oberen Arge in mehreren Kaskaden talwärts und verliert dabei 70 HM. Seinen Namen hat der Eistobel von den im Winter oft mehrere Monate lang zu Eis erstarrten Wasserfällen. Einkehr Riedholz.

Die Wanderungen bewegen sich alle im 3-4 Stunden Bereich und weisen Höhenunterschiede auf. Wir haben deshalb auf längere Touren verzichtet. Es wird, soweit es möglich ist, unterwegs in Alpen und Gaststätten eingekehrt.

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