Naturerlebnispfad (geschlossen seit 2016)

 

Achtung:
Der Naturerlebnispfad wurde bis auf weiteres geschlossen.

 

Naturerlebnispfad A.i.T. eröffnet

Das Naturerlebnis kam schon eine Stunde vor der Eröffnung, denn es schüttete am Fronleichnamsmorgen wie aus Kübeln.
Eine kurze, launige Begrüßung durch Bürgermeister Ralf Wörner ließ die Erwartungen weiter steigen. Er ließ es sich nicht nehmen zusammen mit seiner Frau ins ungewisse (Wetter) zu starten.

   

Aber Petrus hatte ein Einsehen und die zahlreich erschienenen Wanderer konnten mit den ersten Aufheiterungen den 7.5 km langen Pfad unter die Sohlen nehmen.
Hinweistafeln weisen begleitend auf die Schönheiten, Aussichtsstellen und Begebenheiten in unserer Natur hin. Im Alten Hau wird der Pirschweg 1 angekündigt. Man muss schon die Augen etwas offenhalten, dass man alle Tierattrappen im Wald erkennt. Den Beteiligten machte es sichtlich Spaß, die nicht immer naturgetreuen Nachbildungen zu erspähen.
An dieser Stelle noch einmal besten Dank an die „Künstler“. Angefangen mit den Mädchen der Katholischen Jugend aus der 72-Stunden Aktion bis zu den eigenen Mitgliedern Ingrid Köngeter und Angela Dais. Schwierig die Umsetzung vom kleinen Bild zur übergroßen Attrappe, aber es ist oft exzellent geglückt.

   
   

Nach kurzer Wegstrecke folgen die artenreichen Wiesen im Alten Berg und mit etwas Aufmerksamkeit kann man die blühenden Orchideen entlang des Weges finden. Es folgten der Aussichtspunkt aufs Weissacher Tal und an der Sitzeiche hatte man über die Hälfte der Strecke hinter sich. Ein Hausmacher Vesper stärkte die Teilnehmer.
In die folgende Wegstrecke zum Stöckenhof wurden mühsam Holzhackschnitzel eingebracht und schon bei der Eröffnung zeigte es sich wie wichtig das war. Ansonsten wäre der Weg kaum passierbar. Es bleiben trotzdem viele nasse Stellen übrig.
Der nächste Höhepunkt das NSG Sommerrain mit dem beeindruckenden Grün des Pfeifengrases und dem Krüppelkieferbewuchs, durchsetzt mit vielen blühenden Orchideen. Zusammen mit Naturschutzwart Hermann Daiß wurde ein Konzept der „sanften“ Begehung umgesetzt. Auf Infotafeln wird unter anderem auf die Schutzwürdigkeit des Gebiets hingewiesen. Herrn Hermann Daiß danken wir für die unkomplizierte Zusammenarbeit und für die vielen Informationen.
Es folgten die Pilzstrecke und der Pirschweg 2, auf denen vor allem einheimische Pilze und einige Vogelarten zu erkennen sind. Aber nach wie vor ein wunder Punkt bleibt der Weg hinunter zum Wasserhochbehälter, trotz ebenfalls 25 Kubikmeter Hackschnitzel. Aber das zeigt, es bleibt immer noch was zu verbessern.

Schließlich erreichten alle Teilnehmer mit mehr oder weniger schmutzigen Schuhen wieder das Vereinsgelände. Es gab beim anschließenden „Apres“ viele Ansichten auszutauschen und Anregungen zu diskutieren. Sie ahnen es, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und es werden immer wieder Änderungen einfließen.

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