Kneippanlage

 

Dieses nach den Worten des Bürgermeisters wohl einmalige Projekt (die Gemeinde zahlte Bagger und Material, das Ingenieurbüro Frank hat kostenlos geplant und die Berg- und Wanderfreunde haben es kostenlos in ihrer Freizeit gebaut) wurde trotz einiger Zusatzmaßnahmen innerhalb von 4 Monaten umgesetzt und wurde im Oktober 2008 fertiggestellt.

Als Manko stellte sich der Lärm durch die „Transitstrecke“ von und nach Rudersberg heraus. Ein (nicht eingeplanter) umlaufender Erdwall mildert nun diese Belästigung und bietet zugleich einen Sichtschutz zu dieser Straße.

Natürlich hat man bei bestehenden Tretbecken gespickt. Ein Armbadebecken gehört eigentlich auch dazu. Flugs mit dazu geplant. Aber dann sollte man auch mehr Platz haben. Ja, wenn man das Becken etwas dreht und die Böschung mit Flussbaussteinen befestigt, dann müsste es passen.
Und wenn schon die Bagger hier sind, dann sollte auch der ehemalige Hochbehälter umgestaltet werden. So entstand der Aussichtspunkt „Monte Allmersberg“.
Auf diese Art und Weise kamen, trotz vieler Eigenleistungen, auch Kosten für die Berg- und Wanderfreunde dazu. Aber wir glauben, das Geld ist gut angelegt, denn so entstand ein harmonischer Abschluss des Vereinsgeländes zur Straße hin.
Als Motor der ganzen Bautätigkeit entwickelte sich unser Jens Jose, der nicht nur selbst mit am meisten Hand anlegte, sondern auch die Koordination der ganzen Angelegenheit zu meistern hatte. Nicht immer einfach.

Da gibt’s noch die Geschichte mit dem Eingangsfelsen. Man war der Meinung, dass zusätzlich zur Bepflanzung ein größerer Felsen dem Gesamteindruck bestimmt gut tun würde. Doch woher nehmen? Im Oberallgäu liegen ja überall Felsen rum, Herrgottsbeton, Findlinge und so weiter. Müsste eigentlich eher gehen und zu machen sein. Und wenn die Wanderer sich was in den Kopf gesetzt haben, dann machen die das auch. So auch in diesem Fall.
Unsere Freunde in Steibis sahen darin überhaupt kein Problem: „Suachts oan raus!“. Der blaue Granitverschnitt gefiel uns am besten, auf dem Lagerplatz in Riefensberg wurden wir fündig. So ungefähr 3,5 Tonnen sollte er haben und nicht gerade rund sein. Ein Gönner des Vereins erklärte sich bereit, den Transport zu übernehmen. Aber schon beim Aufladen! Der hat wohl etwas mehr als 3,5 Tonnen. Na ja, gut abdecken. Risiko.
Auf jeden Fall steht er jetzt stolz am Eingang zur Kneippanlage, Form und Farbe stimmt. Und er steht als Gruß von Weissachtal zum Weissacher Tal, von unserer zweiten Heimat im Oberallgäu verfrachtet in heimische Gefilde.
An die Bevölkerung geht nochmals die Einladung, die Anlage reichlich zu nutzen. Wie gesund solche Kneipp’schen Anwendungen sind? Fragen Sie den Bürgermeister! Also in Zukunft das Handtuch immer griffbereit mitführen.
Zugänglich ist das Vereinsgelände nicht nur auf der Zufahrtsstraße, sondern auch über den Sportplatz (Tor ist immer geöffnet) und von oben durch das Wegchen am Waldrand. Darüber hinaus laden der „Monte Allmersberg“ mit überraschenden Aussichten ins Weissacher Tal, auf die Burg Reichenberg, die Hohe Brach als höchste Erhebung des Schwäbischen Waldes und auf das Schloss Ebersberg zum Ausruhen ein.

Hier finden Sie den Bericht der Eröffnungsfeierlichkeiten

   
   
   

 

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