Archiv der aktuellen Meldungen von 2021

 

 

03.05.2021

Vereinsleben mit Corona

Verändert Corona das Wandern?
Verändert Corona das Vereinsleben?

Seit mehr als einem Jahr finden keine Gruppenwanderungen mehr statt, treffen wir uns nicht mehr mit Gleichgesinnten und können uns nicht mehr über die Aktivitäten in der vergangenen und der nächsten Zeit austauschen. Die soziale Komponente des Wanderns geht verloren, ebenso die Geselligkeit. Was zurzeit bleibt, ist das Wandern allein oder in Begleitung einer anderen Person – mehr geht in der Regel nicht.
Das geht auch dem DVV Präsidenten Uwe Kneibert durch den Kopf, und was bleibt sind zahlreiche Befürchtungen.
Aufgrund der Altersstruktur in vielen Vereinen muss mit einem erhöhten Rückgang der Angebote nach dem Ende der Pandemie gerechnet werden. Hinzu kommt, dass die junge Generation lieber individuell ihre Freizeit gestaltet als sich in Vereinen und Organisationen zu engagieren.
Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um wieder in die Gänge zu kommen?
Wie werden Veranstaltungen in Zukunft aussehen? Können noch Essen/Getränke angeboten werden, muss ein Impfausweis vorgelegt werden? Wird es noch Wanderausflüge geben? Auf viele Fragen gibt es noch keine Antwort und wir wissen nicht, welche Auflagen von den Behörden kommen.
Auch unser Verein wird in Zukunft anders aussehen. Wir sind im Moment dabei, soweit es geht, die Weichen zu stellen. Was wird aus den Veranstaltungen, was wird aus dem Vereinsheim, was wird aus dem Allmersbacher Haus? Wie wecken wir das Interesse der jüngeren Generation?

 

27.04.2021

Vereinsleben mit Corona

Vereinsgaststätte ab 01. Mai mit Speisen to go

Die gastronomischen Öffnungen werden sich bei den hohen Inzidenzwerten wohl noch etwas hinziehen. In der Übergangsphase bietet die Vereinsgaststätte Wandertreff Waldeck eine kleine Speisekarte to go an.
Öffnungszeiten ab 01. Mai und am Sonntag 02.05.21 jeweils von 12.00 bis 20.00 Uhr.
Unter der Woche von Montag bis Samstag von 16.00 bis 20.00 Uhr.
Die Wirtin Denise Alexandrowa freut sich auf Ihren Besuch.

 

19.04.2021

Vereinsleben mit Corona

Geschätzte Wanderfreundinnen und Wanderfreunde!

Zu unserem großen Bedauern ist es derzeit nicht möglich, irgendeine Veranstaltung zu planen oder durchzuführen.
Schnelltesten, Zutrittstesten, Quarantäne, Impfen, fehlender Impfstoff, Impftermin, Impfpass, Ausgehverbote, Click & Collect, Schutzmasken, Virologen, Abstandsregeln, Lockdown, Luca App, Zutrittsverbote, Corona Beauftragte, Hygieneregeln. Auch wir können es nicht mehr hören.
Vor allem nimmt es den Spaß an der Freud zur Vorbereitung und Durchführung eines Events.
Seit November 2020 ist unsere Vereinsgaststätte durchgehend geschlossen.
Das Allmersbacher Haus in Steibis haben wir seitdem nicht mehr betreten. Null Einnahmen. Aber Auflagen und Vorschriften gehen weiter, wie die Prüfungen von Trinkwasser und Abwasser durch das LRA Oberallgäu. Ein Fachmann prüft den anderen Fachmann. Das kann man in dieser schwierigen Zeit nicht aussetzen, zumal wie gesagt das Haus unbewohnt ist. Das geht nicht.
Bei den Getränken sind alle Haltbarkeitsdaten überschritten, Totalverlust. Das interessiert nicht. Heizungen fallen aus. Alles erledigen mit Fernwartung. Das sind Sorgen.
Unser Verein samt Freunden ist seit der Gründung stets bemüht Freundschaften, eben auch im Allgäu, über die Heimat hinaus zu knüpfen und neben wunderschönen, erholsamen Wanderstrecken die Kameradschaft und Geselligkeit zu fördern.
So wäre es mehr als kontraproduktiv und entspricht auch nicht unserem Vereinsgedanken, dass Streitereien zwischen Impfbefürwortern und Impfgegnern, zwischen Testfanatikern und Testmuffeln, zwischen Regeln beachten und Querdenken entstehen.
Die würden einen langfristigen und dauerhaften Schaden für die gesamte Wanderbewegung zur Folge haben. Sie haben es bemerkt, auch wir sind gefrustet. Wir wollen aber frisch und frohen Mutes aus der Misere rauskommen. Deshalb vollends Regeln beachten! Gsond bleiba!

 

12.04.2021

Vereinsleben mit Corona

Frühlingsgruß
Frühling lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.

Mit diesem Auszug aus dem Gedicht von Eduard Mörike wollen wir unseren Mitgliedern und Freunden neuen Mut wünschen. Der Frühling ist die hoffnungsfrohe Jahreszeit des Aufbruchs und Neubeginns. Wir wollen frisch und frohen Mutes in die Zukunft blicken.
Sobald irgendeine Aktivität wieder möglich ist, werden wir informieren und die Zukunft mit Leben erfüllen. Bis dahin bitte Einschränkungen beachten und gsond bleiba!

 

06.04.2021

Vereinsleben mit Corona

Wandern
Wandern ist gesund. Doch nach derzeitiger Rechtslage sind Sportveranstaltungen, und somit auch organisierte Wandertage und Geführte Tageswanderungen, nicht möglich.
Wir empfehlen die Permanenten Wanderwege sowie das individuelle Wandern im Rahmen der Aktion „Wandern für die Gesundheit – Wandern gegen Corona“.

Für die Berge gilt
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick. Nach dem neuerlichen Wintereinbruch trifft das Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe noch nicht ganz zu.
Aber die Sehnsucht nach Frühling und Normalität durchströmt uns alle. Aber wir müssen uns weiterhin gedulden. Es hilft alles nichts. Die Gesundheit ist wichtiger.

Bitte nehmen Sie Ihren Abfall wieder mit!
Zum wiederholten Male treffen wir auf dem Vereinsgelände und auf den Wanderwegen auf Verunreinigungen und Vandalismus. Uns erreichen Beschwerden von Besuchern, die sich gerne auf Ruhebänken niederlassen wollten und leider keinen schönen Ort vorgefunden haben. Rund um die Bänke liegen die Hinterlassenschaften ihrer Vorgänger. Vielerlei Unrat wie Bananenschalen, Verpackungsmaterial von Süßigkeiten, leere Flaschen und sogar Scherben werden einfach liegengelassen. Umweltschutz geht uns alle an! Verlassen Sie die Orte bitte ordentlich und nehmen Sie Ihren Abfall wieder mit. Dafür wären wir Ihnen danken!

 

29.03.2021

Vereinsleben mit Corona

Lockdown und kein Ende
Es ist im Moment sinnlos etwas zu planen, denn Veranstaltungen in der Gruppe oder Gemeinschaften können wegen den Kontaktbeschränkungen nicht durchgeführt werden.
Das Allmersbacher Haus steht immer noch im Schnee, so dass Frühjahrsarbeiten auch von dieser Seite her nicht durchgeführt werden können. Bei Verschärfungen durch zu hohe Inzidenzwerte sind selbst diese in Frage gestellt, denn im Oberallgäu liegen diese ebenfalls über 100.
Wir wünschen unseren Mitgliedern und Freunden ein frohes Osterfest trotz aller Einschränkungen. Haltet voll durch!

Verschiedenes

Musterregion für Besucherlenkung entsteht im Oberallgäu
Das Thema Besucherlenkung wird im Oberallgäu wie in Bayern heiß diskutiert. Spätestens seit Corona zeigt sich, dass es gute Konzepte braucht, um Konflikte zwischen Menschen und Natur zu verhindern.
Aus eigener Erfahrung im letzten Jahr bedarf es wohl einiger Einschränkungen, auch im Sinne der einheimischen Bevölkerung. Verkehrsstaus auf den Zufahrtsstraßen, restlos überfüllte Parkplätze, Warteschlangen an den Bergbahnen, zugeparkte Privatgrundstücke und das auch unter der Woche prägten die Szenerie. Wie man hört, soll dazu eine halbe Million Euro ausgegeben werden.

Mountainbiken im NSG Sommerrain
Ähnliches Thema. Immer noch ein Ärgernis ist das Mountainbiken mitten durch die Orchideenwiesen. MTB im NSG ist generell nicht erlaubt und es gibt eine Alternative. Die aufgestellte Verbotstafel und der Hinweis NSG wurden schon im letzten November mittels Bolzenschneider umgelegt und gestohlen.
Wir haben dazu die Gemeinde und das Landratsamt informiert. Nach einem vor Ort Termin im Januar sucht man nach einer Lösung, doch bis heute gibt es keine konkreten Ergebnisse.

 

22.03.2021

Vereinsleben mit Corona

Termine schon wieder gecancelt
Das war eine kurze Lockerung. Vergessen Sie alles was wir zur Frühjahrsbelebung an sportlichen Aktivitäten angekündigt haben!

Verschiedenes

Almersbacher Haus
Viel Neuschnee in Steibis und unser teilgeräumter Parkplatz dient wenigstens den Schneetourengehern als Ausgangspunkt. Ansonsten Corona Sendepause.

B 308 zwischen Kreisverkehr Hündle und Spinne Oberstaufen wird erneuert
Die Straße ist bis Ende November komplett gesperrt. Erneuert werden alle Brücken und die Linienführung wird optimiert. Kosten 14 Millionen, Umleitung erfolgt durch Hinterstaufen am Heizkraftwerk vorbei.

Landesversammlung DVV abgesagt
Nach 2020 ist auch die diesjährige Landesversammlung, sie wäre in Schwaikheim gewesen, abgesagt. Dabei wären u.a. Neuwahlen dringend notwendig, da der Landesvorsitzende Gerald Ebner kürzlich aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten ist.

Musterbeispiel für Bürokratie
Wir sind von einer Rechnung überrascht worden. Der Bundesanzeiger Verlag verlangt für den Eintrag in das Transparenzregister für die vergangenen Jahre 13,01 Euro.
Recherchiert man im Internet, melden sich in ganz Deutschland Vereine zu Wort, die dieselben Rechnungen erhielten. Der Gesetzgeber hat den Bundesanzeiger Verlag mit der Führung des Registers beauftragt, weswegen dieser die Rechnungen verschickt. Seit 2017 sind Vereine in einem Transparenzregister eingetragen, das zum Beispiel Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung verhindern soll. Im Vereinsregister eingetragene Vereine wurden wohl ohne zu informieren automatisch in diesem Register erfasst. Beachtlich die Preissteigerungen: 2017 = 1,25 €; 2018+19 = 2,50 € und 2020 = 4,80 €.
Da hat sich ein Büro super was ausgedacht und die Regierung setzt ein Bürokratiemonster in Gang und andere sollen es bezahlen. Wir haben Einspruch erhoben. Sonntagsreden der Politiker: Ehrenamt hochhalten, Bürokratie abbauen, erleichtern, usw. Dann produziert man so was.

Besucher scheißt auf den Parkplatz
Wir erleben ja so manches auf unserem Vereinsgelände. Aber ekelhafter geht fast gar nicht mehr. Irgendein Besucher scheißt bei der Bike Station auf den Parkplatz, putzt sich 5-mal den Arsch ab und lässt die dreckigen Tempotücher auf dem Platz liegen. Menschen schlimmer wie Hunde.

 

15.03.2021

Vereinsleben mit Corona

Vorsichtige Termine
Nachdem die kontaktlosen Sportarten im Freien in kleinen Gruppen wieder erlaubt sind, werden wir Wandern, Nordic Walking, MTB fahren und Boulen wieder in Angriff nehmen. Dabei wollen wir allerdings nichts überstürzen und niemand unter Druck setzen.
Denn schon nach wenigen Tagen steigen die Inzidenzfälle wieder und ein Ende der Lockerungen ist absehbar. Ohne Impfen wird das nichts.
Die Ansprechpartner der einzelnen Sparten und unter Vorbehalt schon feststehende Termine:
Boulen: Ansprechpartner: Karin Hafner, Telefon: 0178 6737 642. Startet erst nach Ostern.
Wandern: Ansprechpartner: Jürgen Burr, Telefon: 07191/57589.
Das Wandern beginnt mit der Vollmondwanderung am 28.03.21. Ende März steht der Vollmond als unser Begleiter bereit zur Wanderung in die Frühlingsnacht. Da er erst spät auftaucht, starten wir um 20.30 Uhr. Treffpunkt Rettichkreuzung.
E-Biken: Ansprechpartner: Jürgen Burr, Telefon: 07191/57589.
Erste gemeinsame Tour am 25.03.21. 40 km in der Backnanger Bucht. Treffpunkt Vereinsgelände 16.00 Uhr.
Nordic Walking: Ansprechpartner: Petra Ducroquet, Telefon; 0177 9410 888. Läuft schon Dienstagabends.
Eingeladen sind alle, die nach der Coronavirus-Pandemie wieder langsam in Schwung kommen wollen, auch Nichtmitglieder.

Erfreuliche Sache
ForstBW hat am Käsbühlweg eine neue Sitzgruppe aufgestellt, von der man einen tollen Ausblick auf Wattenweiler und Ebersberg hat. Sie steht an unseren Permanenten Wanderwegen 7+24 km und laden zur Rast ein. Ein feiner Zug des Forstamtes!

 

08.03.2021

Vereinsleben mit Corona

Licht am Horizont. Erste Lockerungen

Nachdem ab dieser Woche die kontaktlosen Sportarten im Freien in kleinen Gruppen wieder erlaubt sind, werden wir Wandern, Nordic Walking, MTB fahren und Boulen wieder in Angriff nehmen. Dabei wollen wir allerdings nichts überstürzen und niemand unter Druck setzen.
Das Impfen lässt immer noch auf sich warten. In den USA impfen sie 3 Millionen an einem Tag, das schaffen wir insgesamt gerade mal nach über 2 Monaten. Deswegen nennen wir zunächst nur die Ansprechpartner der einzelnen Sparten und die werden je nach Nachfrage Termine bekannt geben:

Boulen: Ansprechpartner: Karin Hafner, Telefon: 0178 6737 642
Wandern u. Mountain Biken: Ansprechpartner: Jürgen Burr, Telefon: 07191/57589
Nordic Walking: Ansprechpartner: Petra Ducroquet, Telefon; 0177 9410 888

Über Vereinsgaststätte (Außenbereich unter Auflagen demnächst möglich), Singen, Hüttenbetrieb in Steibis ist nach wie vor nichts entschieden. Darüber wird erst bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz gesprochen.
Was möglich ist, sind Arbeiten im und ums Allmersbacher Haus in Steibis. Subottnik (unentgeltlicher Arbeitsdienst) lässt grüßen. Es sind durch die lange Pause einige Baustellen aufgelaufen. Eine Liste und Termine folgen, es hat noch Schnee ums Haus.

Steibis
Die Musikkapelle Steibis (uns bestens bekannt) teilt mit: Gerne hätten wir unter dem Motto „Bock auf Blasmusik“ zusammen mit euch unser 100-jähriges Jubiläum vom 2. bis 04. Juli 2021 gefeiert. Die aktuelle Situation lässt allerdings ein Fest in dieser Größenordnung nicht zu. Ein Musikfest soll eine Veranstaltung der Begegnung, des gemeinsamen Musizierens und des ausgelassenen Feierns sein. Genau dies gilt es aufgrund der anhaltenden Pandemie zu vermeiden. Schweren Herzens können wir euch daher nicht zu unserem Musikfest in Steibis begrüßen. Eine alternative Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht geplant.

 

01.03.2021

Vereinsleben mit Corona

Deutschland immer noch in Schockstarre. Daher Rückerinnerungen.
Jedes Jahr haben wir bis jetzt einen größeren Ausflug unternommen. In loser Reihenfolge Berichte von den Interessantesten.


Der weiteste Ausflug mit über 1000 km einfache Strecke war die Fahrt nach Vysoke Tatry in der Hohen Tatra. Die Slowakei war seit 1993 ein selbständiger Staat und trat dem Schengen Abkommen bei.
Starý Smokovec wurde 1990 neu gegründet und 1999 in Vysoké Tatry umbenannt. Wir wohnten in einem Hotel in Smokovec. Hotel ist übertrieben, denn der Bau und das ganze Ambiente glich eher noch einem sozialistischem Zweckbetrieb. Auf unsere Intervention hin, bekamen wir von der adretten Managerin folgende Antwort: „Was wollen Sie? Sie haben Schlafen, Sie haben Frühstück, Sie haben Abendessen. Also!“ Wir überlebten das.
Unübersehbar die Folgen der schlimmsten Naturkatastrophe seit Menschengedenken in der Slowakei. 2004 wurde das schönste Gebirge in der Slowakei von einem beispiellosen Sturm heimgesucht. Die hundertjährigen Fichten in einem 50 km langen und bis zu 5 km breiten Streifen fielen um wie Streichhölzer.
Beste Voraussetzungen für einen rustikalen Ausflug waren gegeben und die gab es zuhauf.
Eindrücke noch und noch: Die Hüttenwanderung in der Tatra auf den felsigen Wegen; die urigen Hütten; die Lastenträger der Tatra, Weltrekordler eingeschlossen; die Holzarchitektur im nahen Zakopane, wo wir 15 Pferdegespanne organisierten um in ein schönes Felsental zu gelangen; die riesige Zipser Burg auf den weißen Felsen thronend; die Wasserfallwanderung im Slowakischen Paradies, Poprad und einiges mehr.
Auffallend die abgelegenen Zigeunersiedlungen irgendwo in der Landschaft zwischen den Ortschaften. Kinder, Hunde, Dreck, Hütten. Ein Kulturschock.
Apropos Zakopane: Bei der Besichtigung einer Holzkirche wurden wir von polnischen Jugendlichen angemacht. „Auschwitz gucken!“ Ein Pressefotograf kam angerast. Wir waren perplex und darauf nicht vorbereitet. Vereinigtes Europa? Noch weit entfernt!
Dieser Ausflug hinterließ in jeglicher Hinsicht Spuren.

 

22.02.2021

Vereinsleben mit Corona

Die Pollen fliegen wieder

Die Natur erwacht und die Menschen drängen ins Freie. Überfüllte Parkplätze, endlose Auto- und Motorradkolonnen auf den Landstraßen, Menschentrauben an den Highlights, und sei es „nur“ der Ebnisee. Verunreinigungen und Müll an jeder Parkgelegenheit.
Und wenn man sich so durch den Wald bewegt: Menschen auf allen möglichen und „unmöglichen“ Wegen und Pfaden. In vielen Waldabschnitten gefällte Buchenstämme in ungeheuren Mengen.
Da kommt man schon ins Grübeln. Wo soll das alles noch hinführen? Verkraftet die Natur das überhaupt noch?
Die Corona Bedingungen verschlechtern sich eher noch. Keine guten Aussichten für die Vereinsarbeit. Leute haltet durch, es kommen auch wieder bessere Zeiten!

 

15.02.2021

Vereinsleben mit Corona

Die ersten Stare sind schon da

Und wir leben immer noch unter Corona Bedingungen.
Der Winter scheint vorbei zu sein, denn es locken in den März hinein frühlingshafte Temperaturen. Schöne Aussichten könnte man meinen, wenn da nicht dieser Virus mit seinen Artverwandten wäre.
Trotz allem Verdruss über manche Dinge: das zähe Impfen, nicht enden wollende Diskussionen und Pressekonferenzen im TV, usw.
Eine schon ältere, auch manchmal gefrustete Wanderfreundin aus dem Hessischen meinte dieser Tage: Wenn ich an die Nachkriegsjahre denke, an die Winter und an den Hunger, dann gehe ich in meine warme Stube und denke, wie gut es wir doch haben. Dann ist mir wohler.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Leute haltet durch, es kommen auch wieder bessere Zeiten!

 

01.02.2021

Vereinsleben mit Corona

Begebenheiten in Steibis
Berggasthaus Hirsch immer noch nicht verkauft

Zum ehemaligen Berggasthaus Hirsch, heute Hochgrat, hatten wir schon gewisse Beziehungen. Zum einen war es das nächstgelegene Gasthaus zum Allmersbacher Haus, zum anderen hatten wir zum früheren langjährigen Pächter, dem Gotthard, nach und nach sehr gute Beziehungen.
Der Hirsch, unübersehbar auf der Kuppe an der Straße zum Hochgrat gelegen, war ein gutbürgerliches Gasthaus, ein Treffpunkt für Einheimische, Ausflügler und Wanderer. In den 90er Jahren durften wir als Württemberger noch nicht an den Stammtisch sitzen, der war den Bure, Holzer, Hirten, Kartler und einheimischen Privatiers vorbehalten, fast alle mit den allgäuischen Hütten.
Aber mit dem Wirt, eben diesem Gotthard, kam man ins Gespräch. Hatte er doch mit den Stationen „Unterer Wirt“ (Engel) in Rettenberg und dem Kurhaus Oberstaufen schon einiges hinter sich. „No isch mr halt nach Staufa numm“ so seine Erzählungen, und „zletzscht hot mr au no da Brunold gnomma“. So heißt der Hirsch auch.
Wir wurden gern gesehene Gäste. Wir erfuhren nach einigen Bierrunden was die Einheimischen von uns Württemberger hielten, wieviel Getränke der Bierführer bei uns abgeladen hatte, was sich auf den Alpen tat und welcher Weg gerade gerichtet wurde. Auch durften wir später an den Stammtisch sitzen. Der Austausch war rege und ein Punkt ist noch in Erinnerung. Irgendwie kam man auf Elwetrischtle, im bayrischen sind das Wolpertinger. Gotthard meinte, er hätte „soa Viach dahoam“ und wenn er das loseisen könnte, würde „das guat in „Lanzabach nundor passa“ (Allmersbacher Haus). Es wurde aber nichts draus, vielleicht hat er das auch nur gesagt, damit wir möglichst oft zum Nachfragen kommen. Nachdem Gotthard altershalber aufgehört hatte, wurde das Haus verkauft und umgebaut. Es gab auch neue Pächter, aber die hatten alle unüberwindbare Querelen mit dem Besitzer und so steht das Anwesen seit Jahren zum Verkauf. Es dient zurzeit mehr als Parkplatz für die Buchenegger Wasserfälle. „Das wirdm wohl blueba“ hört man so ab und zu angesichts des Kaufpreises über der Millionengrenze.

Zu Corona ist an dieser Stelle nichts hinzuzufügen. Wir hoffen nur, dass wir mit unseren angedachten Maßnahmen heil aus dieser Situation herauskommen. Bis dahin aufpassen, gesund bleiben und wieder kommen, wenn es so weit ist.

 

08.02.2021

Vereinsleben mit Corona

Vereinssituation

Werte Mitglieder und Freunde!
Zur Frage „Warum habt ihr noch nichts geplant?“ können wir nur auf den Mitgliederbrief vom November des letzten Jahres verweisen. An der Aktualität hat sich, bedingt durch die Pandemie, nichts geändert.
Anbei nochmal die damaligen Überlegungen: Wir haben einige Ausflugs- und Wanderziele zusammengestellt, die man auch mit Privat PKW erreichen kann. Dann sind wir mit der Planung und Durchführung flexibler. Die wichtigsten Ziele:
Wanderungen (so bald wieder möglich):
Wanderklassiker: Auf dem zertifizierten Kloster-Felsenweg durch den malerischen Landschaftspark Inzigkofen bei Sigmaringen.
Eltzer Burgponarama, Traumpfad Moselland.
Geht ins Internet, Vorfreude!
Sowie weiteren Traumrouten und Genießerpfade.
Vollmondwanderung am Sonntag 28.03.21. Mal sehen, was draus wird.
An kleinen Ausflügen:
Stadt Nürnberg 2 Tage, Besichtigung Dokumentationszentrum, Wanderung Brückkanal zur Schwarzachklamm.
Genießerpfade Schwarzwald mit Übernachtung im Wehrhalder Hof (2 oder 3 Tage).
Dann: 40 Jahre Wandern mit den Berg- und Wanderfreunden Allmersbach im Tal.
Wandern – was ist das eigentlich? Der Versuch einer Definition und was bei uns daraus geworden ist. Das wollen wir im Allmersbacher Haus mit einer Erlebniswoche umsetzen.
Eine Woche E-MTB in Thüringen.
Die Bewegungsoffensiven Nordic Walking, Boulen und E-MTB starten ebenfalls wieder nach dem Lockdown.

Das steckt schon einiges drin. Dass wir die Termine noch nicht festlegen, ist dem geschuldet, dass wir das Ende der Pandemie nicht abschätzen können. Das Canceln von Terminen ist unangenehm, verlorene Arbeit und (manchmal) auch mit Unkosten verbunden.

Des Weiteren stehen auch noch Arbeiten am Allmersbacher Haus an, das seit einem Vierteljahr von uns nicht mehr betreten wurde. Das bibbert schneebeladen einsam vor sich hin. Neben Sommerumstellung stehen an: Frühjahrsreinigung Wasser, Netzwerk mit Kameras ausbauen, Glockenturm erstellen, Biotop anlegen, Verschönerungen usw.
Alles weitere hängt finanztechnisch auch davon ab, was mit dem Gastronomieteil des Vereinsheims geschieht. Unser Antrag vom Mai letzten Jahres an die Gemeinde Allmersbach im Tal ist immer noch nicht entschieden. Inzwischen kommen wir auf den Felgen daher und müssen vermeiden, dass wir nicht auf die Gant kommen, Wir hoffen, dass es demnächst zu einer einvernehmlichen Lösung kommt.

Zu Corona ist an dieser Stelle nichts hinzuzufügen. Verplant nicht alle Termine, denn wir haben ja einiges auf Lager. Siehe oben. Bis dahin aufpassen, gesund bleiben und wieder kommen, wenn es so weit ist.

 

25.01.2021

Vereinsleben mit Corona
An die Freundinnen/Freunde der Singrunde:
Mai Gott, wia wär des schö,
mr könnt wiedor amol zum Senga geh.
Vornadra dor Claus mit dem Akkordeo,
der sucht sofort nach dem richtiga To.
On dr Peter nicht zuletzt,
sorgt sich um den richtgen Text.
Melodien, Liadle üba, oifach zamma was macha
und beim Bier danoch übern jeda Scheißdreck lacha.
Viel zu lang isch des scho her,
wenns doch endlich wiedor amol so wär.
Dia Seuche mit de Vira en de Aerosole-
Gott gib, dass dia dor Deifel hole.

Dasselbe gilt auch für die anderen Sparten. Liebe Mitglieder und Freunde, geduldet euch, haltet zusammen, damit wir im Laufe des Jahres vielleicht wieder ein Vereinsleben aufbauen können. Bis dahin aufpassen, vorsichtig sein. Die Gesundheit ist wichtiger.

 

18.01.2021

Vereinsleben mit Corona
An Neujahr hatten wir bei unseren Glückwünschen den Nebensatz dabei: „Viel schlechter kann es ja nicht mehr werden“. Keine 2 Wochen später kommen schon die ersten Zweifel. Coronazahlen bleiben hoch, nicht genügend Impfstoff und viele Diskussionen.
Liebe Mitglieder und Freunde, geduldet euch, haltet zusammen, damit wir im Laufe des Jahres wieder ein Vereinsleben aufbauen können. Bis dahin aufpassen, vorsichtig sein. Die Gesundheit ist wichtiger.
Am 6. Januar wäre unser turnusmäßiger Wandertag gewesen, Wetter wäre nicht so ideal gewesen. Hatte jemand Entzugserscheinungen?
Da wir im Februar keine Hauptversammlung wie gewohnt durchführen können, bleiben die Verantwortlichen so lange im Amt, bis das wieder möglich ist.

Gedanken zum Jahreswechsel
Über die Feiertage hatte man ja wegen der Besonderheit der Tage genügend Zeit zum Lesen, zum Spazierengehen, zum Nachdenken. Angeregt durch einen Artikel in der BKZ „Auf gut Schwäbisch“ zu den Themen Weihnachtsgeschenke, Klimawandel und Freizeit kam das Erinnern. Wie war das eigentlich früher?
Heute hat man, wie man so hört, gewisse Schwierigkeiten was man den Kindern denn noch alles schenken könnte. Das war früher etwas anders. Endlich bekam man die lang ersehnten Schlittschuhe, nicht wie heute in Kombination mit eleganten Stiefeln, sondern „dia mit dem Triebele“. Die hat man dann an das einzige Paar Stiefel das man hatte angeschraubt, hinten am Absatz mit den Zacken.
Und wir Heutensbacher haben in dieser Zeit auch schon Eishockey gespielt! Das Wasser des Bächleins wurde in eine Wiesenmulde geleitet und jetzt sind wir beim Klimawandel: Es entstand ein „Eishockeystadion“ für den ganzen Winter und das Stadion musste man nach Schneefall sogar räumen. Auch der Ebnisee war meistens vollständig zugefroren, aber für uns Kinder unerreichbar.
Deshalb zurück zum Eishockey in Heutensbach. Für den Schläger holte man sich am Bach einen abgekröpften Prügel und schnitt den zurecht. Als Puck dienten die ausgedienten, flachen Blechbüchsle der Schuhwichse. Und los gings. Eingeteilt, drei gegen drei oder so. Stürze, Verletzte. Jeden Tag was anderes.
Und für manchen ein abruptes Ende: Den Absatz am Stiefel hat es weggerissen. Mit dem „Triebele“ hat man die Klemmbacken immer fester zugedreht bis es soweit war. Mit dem einzigen Paar Stiefel musste man dann zum Schuhmacher, zum „Ebinger“ in den Biegel. Der hat das dann, wenn man Glück hatte, nach einem Tag wieder geklebt und vor allem genagelt und weiter gings. Auch die Schlittschuhe litten, weil sich ja die wenigsten so richtig sich drauf bewegen konnte. Die Kanten nützten sich ab, das Vierkant für des „Triebele“ wurde abgeschliffen. Vollbeschäftigung mit Schleifen und Reparaturen.
Der Spielplatz für uns Kinder war vorwiegend in der freien Natur und die Erlebnisse scheinbar so nachhaltig, dass man sich auch noch nach 60 Jahren daran erinnert. Die Gegebenheiten haben sich teilweise gewaltig geändert und wir Menschen müssen mit den Veränderungen leben.

 

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