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07.05.2018

Von der Toskana zurück
Eine nicht alltägliche Reise ist wohlbehalten zu Ende. 8 Tage blauer Himmel, tolles Hotel direkt am Meer und jeden Tag unterwegs in eindrucksvollen Landschaften, Städten und Inseln. Und das noch gespickt mit Überraschungen.

Mitten in der Nacht zum Sonntag wurde mit dem Bus der Fa. Strohmaier gestartet. Fast alle Teilnehmer mitsamt Gepäck an Bord führte der Weg über autoleere Autobahnen Richtung Bregenz, durch die wunderbare Morgenlandschaft der Schweiz über den Bernhardino nach Chiasso, wo der letzte Teilnehmer zustieg. Durch die weite Ebene an Mailand vorbei wurde es durch den Apennin landschaftlich wieder interessant. Carrara mit den Steinbrüchen wurde passiert und Pisa war unser erstes Ziel. 200 € Busparkplatz, Menschenmassen und lästige dunkelhäutige Händler waren der erste Eindruck. Doch nach einem Fußmarsch stand er da, der Schiefe Turm. Beeindruckend das Ensemble mit der romanischen Kathedrale aus gestreiftem Marmor auf der Piazza dei Miracoli.

Gegen Abend erreichten wir unser Ziel das Hotel Roccamare, nicht bevor wir uns mit einer kleinen Rundfahrt eine Übersicht über das Städtchen Castiglione della Pascaia und das Feuchtgebiet der Maremma verschafft hatten.

Wir wurden erwartet. Daniela Braun, bekannt aus der Fernsehserie „Wunderschön“ mit Tamina Kallert, begrüßte uns mit einem kleinen Umtrunk. Rasch wurde Quartier bezogen und man war erstaunt über die reizvolle Lage des Hotels inmitten des Pinienwaldes und fast direkt am Meer.

Um es vorwegzunehmen, das „Roccamare“ der Sophia Loren übertraf die Erwartungen in jeder Beziehung.

Montag: Eine Kutschfahrt erlaubt den Naturpark der Maremma auf ganz besondere Weise zu erleben. Wir hatten 2 Kutschen geordert, mit denen erreicht man viele faszinierende und verborgene Winkel des Parks im Boschetto del Lasco. Nach einer kurzen Strecke auf der Straße in Richtung Marina di Alberese, links und rechts die weidenden Maremma Rinder mit den geschwungenen Hörnern verlässt die Kutsche die asphaltierte Straße und biegt in die Via Vaccareccia ein, die am Hügel entlangführt und wo häufig Schlangenadler zu sehen sind. Durch Tore befuhr man einen surrealen Wald mit jahrhundertealten Bäumen: Eichen, Korkeichen und majestätische Ziereichen. Man erreichte den Strand mit dem Treibgut und den Hügeln mit den ehemaligen Wachttürmen im Rücken. Und noch überraschender war die lange Tafel mitten im Urwald, die die Kutscher wie aus Zauberhand aufstellten. Mit einheimischen Speisen, Wein und Wasser wurde Pause gemacht.

Auf dem Rückweg wurde Castiglione zu Fuß erkundet. Wir hatten den ganzen Tag schon Reiseleiterin Natascha zur Seite, ein echter Vulkan, was die Schönheiten der südlichen Toskana betrifft.

Dienstag stand Pitigliano auf dem Programm, eine Top Sehenswürdigkeit. Seine Bekanntheit rührt in erster Linie von seiner spektakulären Lage her: Der mittelalterliche Stadtkern thront unübersehbar auf einem massiven Sockel aus Tuffstein. Dass der Ort dadurch aussieht wie eine überdimensionale Sandburg, ist kein Zufall: Die meisten Gebäude wurden aus eben diesem braungrauen Gestein gebaut, einige sogar schlicht aus dem Sockel herausgemeißelt. Schon bei der Anfahrt hat man von einer scharfen Rechtskurve aus ein Postkartenmotiv.

Am einzigen freien Platz erwartete uns Claudia, ebenfalls bekannt aus dem Fernsehen. Sie sollte uns die Stadt zeigen und durch die etruskischen Hohlwege nach Sovana führen. Doch die Gruppe war in den engen Gassen einfach zu groß, um hier eine Führung zu halten. Auf eigene Faust Jüdisches Viertel und Dom, dann ging es ab zur Wanderung durch die Hohlwege. Durch das Sovana Tor ging es abwärts, bis zu 20 Meter hoch ragen teilweise die glatten Felswände auf, die den schmalen Pfad begrenzen und noch enger erscheinen lassen. Wenn man nach oben blickt, erscheint ein kleiner Streifen Tageslicht, der einem versichert, dass man doch nicht ganz von der Erde verschluckt wurde.

Die Entstehung vor Jahrtausenden ist noch immer ein Rätsel. Gehauene Regenrinnen an den Rändern und allenthalben seitliche Keller und Höhlen. Ein Erlebnis.

Doch auch diese Tour wurde für Claudia zum Alptraum. Die vorderen Wanderer viel zu schnell, die hinteren mit gewissen Schwierigkeiten bei der Berg- und Tal Strecke, die Gruppe weit auseinandergezogen, Claudia wollte alles rechtmachen und lief wie ein Schäferhund durch die Reihen. Dazu ein Straßenstück in der Mittagshitze, kein Rastplatz weit und breit und die Stimmung gereizt. „So einen schlimmen Haufen habe ich noch nie geführt“, so das vernichtende Urteil der Claudia.

Eine Notpause, den Dom von Sovana schon lange in Sicht, aber noch lange nicht dort. Doch das letzte Wegstück, wieder „vie cave“, entschädigte durch Tausende Alpenveilchen am Wegesrand und endlich gab es auch das wohlverdiente Getränk in den Straßen des Ortes Sovana, wo man nach fast 4 Stunden wieder auf die Nichtwanderer traf. Keiner wollte mehr Etrusker Gräber oder dergleichen besichtigen. So ging es durch die reizvolle Landschaft wieder zurück in die Maremma. Claudia war froh, dass sie uns los hatte und wir sehr viel Gesprächsstoff.

Dass es am nächsten Tag noch bunter wurde, ahnten wir noch nicht.

Fortsetzung im nächsten Mitteilungsblatt.

Wassertretbecken
Das Wassertretbecken wurde geputzt, erhält ein Sonnensegel und ist wieder in Betrieb.

Vereinsgaststätte
In den Sommermonaten hat die Gaststätte wie folgt geöffnet:
Dienstag bis Sonntag: 11.30 – 22.00 Uhr.
Warme Küche durchgehend von 11.30 – 20.30 Uhr.
Montag ist Ruhetag.
Rufnummer Festnetz 07191 52333. Internet wandertreff-waldeck.de.

 

Termine

Volkswandern
Am 19./20.05  Volkswandern in Eichelberg.

Am 30./31.05. ist Wandertag in Schwaigern.

Zelte aufstellen beim SVA
In der Woche vor Pfingsten stellen wir die Zelte bei den Sportplätzen des SVA auf.

Eisenbahnromantik
Am 13.05. ein besonderer Leckerbissen: Eisenbahnromantik pur im Schwarzwald.
Mit dem Zug ab Backnang um 7.36 Uhr nach Hausach. Besuch der Modell Bahn Ausstellung und Gelegenheit zum 2. Frühstück.
Weiterfahrt durch eines der schönsten Schwarzwaldtäler, durchs Gutachtal nach Triberg. Wanderung unterer Bahnerlebnispfad 6 km, vorbei an der Welt größter Kuckucksuhr. Rückfahrt ab Triberg um 16.14 Uhr.
Kosten: Württemberg Ticket und Eintritt Modellbahn ca. 16 €. Selbstverflegung.
Anmeldung ab sofort bei Jürgen Burr 07191 57589. Nichtmitglieder sind eingeladen.

Am Trauf der Schwäbischen Alb
Am 27.05. interne Wanderung rund um den Scheuelberg zum Himmelreich. Mit etwas Glück sehen wir noch Küchenschellen am Hang. Start ist in Bargau. Privat PKW. Fahrgemeinschaften.

 

 

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