Wandertag 2017

 

Auch der 41. Volkswandertag wurde ein Erlebnis!

Wandertag bei klirrender Kälte!
Die vielfältigen Erlebnisse fingen schon mit dem Wetter an. Mitten in einer Kälteperiode mit Tiefs und Schneefällen glänzte der Dreikönigstag zwar mit Minusrekorden, aber mit blauem Himmel und Sonnenschein präsentierte sich den Wanderern eine traumhafte Winterlandschaft. Besonders gelobt wurde der Äpple Abschnitt entlang des Waldrandes in Heutensbach. Aber auch der zukünftige Sporterlebnispark wurde ausgiebig inspiziert.
Minus 14° C hielten dann doch viele Wanderer von einem frühen Start ab. Aber mit der Sonne kamen auch nach und nach die Besucher, so dass am Ende noch eine zufrieden stellende Bilanz gezogen werden konnte. Unseren Wandertag kann man nicht mehr nur nach den erworbenen Startkarten bewerten, denn viele Wanderer gehen ohne Startkarte auf die Strecken oder kommen ganz einfach nur zum Besuch. So ist es schwierig eine Teilnehmerzahl anzugeben, sie dürfte aber so um die 1000 gewesen sein. Nur die angebotene Jugendwanderung fiel mit Minusrekord aus dem normalen Rahmen.
Kontrollstellen waren unser Vereinsheim und als ausgesprochener Höhepunkt der neue Schafstall der Familie Allmendinger in Heutensbach. Besetzt mit Muttertieren und Lämmern konnten sich viele Besucher ein Bild der modernen Schafhaltung machen. In den Anfangsstunden war die Besatzung der Kontrollstelle wegen der Minustemperaturen nicht zu beneiden, aber auch den Parkplatzeinweisern und dem Mann am Straßenübergang erging es nicht anders.
Trotz der teilweise schwierigen Wegbeschaffenheit wurden keine meldenswerte Unfälle bekannt.
In der Halle warteten die gewohnte preiswerte Essensversorgung sowie unser Bauernmarkt mit Holzofenbrot, Käse und Wurstwaren auf die Wanderer.
Wandergruppen von teilweise weit her bereicherten die Wanderszene: Bietigheim/Bissingen, Buchenbach/Jagst, Crailsheim, Flacht, Grombach/Kraichgau und Schorndorf. In dieser  Wanderszene mischen wir auch mit und werden die Gegenbesuche organisieren.
Noch ein Wort zur Kennzeichnung der Strecken. Die ist bei diesem Wetter ausgesprochen schwierig. Wir hatten uns für Flatterbänder an Masten oder dergleichen entschieden. Was geschah? Ein besorgter Bürger rief bei der Polizei an und diese werteten das als „Kennzeichnung für zum Einbruch vorgesehene Wohnhäuser“. Die Firma Süwag wurde beauftragt, diese Bänder wieder abzunehmen. Wachsamkeit ist zwar gut, aber ohne Rücksprache Aktionismus zu betreiben. Na ja. So eine Veranstaltung ist schließlich genehmigt und die betreffenden Behörden umfangreich informiert.
Zu guter Letzt darf das Lob für unsere Mitglieder nicht fehlen, die bewiesen haben, dass wir auch eine solch umfangreiche Veranstaltung bewältigen können. Alles hat zusammengeholfen zum guten Gelingen und wir wurden durch das gute Erlebnis belohnt.
Ein ausdrückliches Lob gehört auch der Gemeinde mit dem Bauhof, die uns immer bereitwillig helfen, der Fa. Schimke für den Kleinbus und der Fam. Allmendinger für die bereitwillige Einbindung des Schafstalles als Kontrollstelle. Danke für die Unterstützung!

 

Hier kann der Informationsflyer heruntergeladen werden.

 

 

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