Wandertag 2013

 

Wetterkapriole beim Wandertag

Dauerregen, Temperaturen um die 7 Grad und immer wieder auffrischender Wind waren die Begleiterscheinungen zum 37. Int. Volkswandertag in Allmersbach im Tal. Ein Maiwochenende 2013. Das sich trotzdem noch über 700 Wanderer einfanden ist aus Sicht des Veranstalters erfreulich, aber der Wandergenuss litt natürlich. Vor allem wenn man den Regenschirm mit 2 Händen festhalten musste. Einige Teilnehmer zogen einen Plausch in der Halle vor.

Umso erstaunlicher, dass 99 Wanderer die 20 km Stecke absolvierten. Die kupierten Wanderstrecken im südöstlichen Weissacher Tal enthielten viele schöne Aussichtspunkte, die natürlich nicht so richtig zur Geltung kamen. Auch die biologische Vielfalt versank nahezu im Wasser. Und fast zu bedauern die erstaunlich vielen Kinder, die mit nassen Rätselzettel am Ziel ankamen.
Die weitest angereiste Gruppe waren wieder die Wanderfreunde aus Heidelberg/Boxberg, die mit 40 Personen größte Wandergruppe der SC Buchenbach/Jagst.
Der besondere Dank des Organisators Jürgen Burr geht an die vielen Helfer aus den Mitgliedsreihen, wo besonders den „Betreibern“ der Außenstände einiges abverlangt wurde.
Dasselbe gilt für die Fam. Allmendinger, der es zu verdanken ist, dass das Wiesenstück mit den Schafen zustande kam. Ferner der Fa. Ziebart für die Zurverfügungstellung des Kleinbusses.

 

Nachlese zum Wandertag
Es stimmt,
• dass die 20 km Strecke mit 20,3 km etwas zu lang war. Durch die üblicherweise immer kürzer ausgelegten Strecken für einige Wanderer dadurch gefühlt „viel zu lang“ war.
• dass wir nicht gedacht haben, dass der total verregnete Sonntag in den letzten Maitagen nochmals getoppt werden würde. Zum Leidwesen vieler Flussanrainer.
• dass die Wanderer noch nie so eine große Freude an den wunderbaren Kultur- und Sporthallen in Allmersbach im Tal hatten.
• dass an einem Volkswandertag dieser Art ca. 40 Personen aus den Mitgliedsreihen im Einsatz sind.
• dass für einen Volkswandertag dieser Art einiges an Vorarbeit zu leisten ist: vom Aussuchen der Strecken, Einholen der Genehmigungen, Erstellen der Rätsel bis zum Kuchenbacken.
• dass Parkprobleme in den umliegenden Straßen und an den Kirchen auftraten. Zum einen war die Wiese gegenüber dem ehemaligen Penny durch den Dauerregen nicht benutzbar, außerdem stand die Heutensbacher Straße durch ein Versäumnis des Ordnungsamtes ebenfalls nicht zur Verfügung. Wir bitten das zu entschuldigen.
• dass wir uns freuen, wenn Privatleute wie die Fam. Allmendinger mit dem Wiesenstück und den Schafen uns tatkräftig zur Seite stehen.
• dass die mit dem Zug angereisten Teilnehmer von uns kostenlos am Bahnhof Backnang abgeholt und wieder zurückgebracht werden. Dafür stellte uns die Fa. Ziebart ihren Kleinbus zur Verfügung. Das freut uns ebenfalls.
• dass es uns nicht gefreut hat, dass einige „Mitbürger“ ihren Spaß daran haben, die Ausschilderung der Wanderstrecke zu demontieren oder zu klauen. So geschehen in Heutensbach und Bruch.
• dass die gehisste IVV Fahne durch den Regen und den Wind abgestürzt ist und nach Zeugenaussagen fast einen Wanderer „erschlug“. Hoffentlich kein schlechtes Zeichen!
• dass der Abbau der Ausschilderung an den Strecken unmittelbar vorzunehmen ist. Wir haben das in Fliegenfischerausrüstung vorgenommen.
• dass wir insgesamt trotzdem einigermaßen zufrieden sind und hoffen auf die neue Veranstaltung im nächsten Jahr!

 

Weitere Jahre

 

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