Wandertag 2010

 

Dieser Wandertag hatte es in sich

Eigentlich waren wir gut vorbereitet: zirka 2.5 km Wiesenwege gemäht, Entwässerungsrinnen gezogen, Wege ausgeschnitten, usw. Und wie immer neue Wanderstrecken: Die 5 km führten auf Wiesen- und Waldwegen aussichtsreich über das Schützenhaus Heutensbach. Die 10 km Strecke durchlief das Käsbühl und führte über die Hochfläche beim Moto-Cross Gelände Rudersberg, die 20 km durchstreifen die südöstlichen Waldgebiete des Weissacher Tals. Doch was bei „normalem“ Wetter Genusswandern hätte sein sollen, verkehrte sich durch die ständigen Regenfälle nicht nur am Veranstaltungstag, sondern schon die Wochen vorher, genau ins Gegenteil. Besonders die prekären Stellen hinterm Schützenhaus Heutensbach und oberhalb unseres Vereinsgeländes verwandelten sich sehr schnell in Dreckwege mit ständiger Rutschgefahr.
Eine Umlegung der Strecken am Veranstaltungstag ist schon aus rechtlicher Sicht, wegen der dann fehlenden Genehmigung, nicht mehr möglich. Absagen? So weit wollten wir dann doch nicht gehen. Doch was wir dann von einigen Teilnehmern in teilweise beleidigender Weise zu hören bekamen, dass muss nachdenklich stimmen.
Liebe Teilnehmer! Wenn man das Wetterrisiko vollständig ausschließen will, dann gibt es in Zukunft nur noch Wanderstrecken auf Teer- und Betonpisten durch die Prärie. Dann hören wir heute schon: Bei dieser Hitze durch die Äcker, wo man doch so einen schönen Wald hat. Alles schon dagewesen.
Wenn jeder Wanderverein nur noch eine Sicherheitsstrecke, auch noch jedes Jahr dieselbe, anbietet: Wo bleibt dann der Reiz auf eine Volkswanderung zu gehen? So weit zu diesem Thema.
Eingebunden war eine Jugendwanderung unter dem Motto „Rund um Entenhausen“, wozu bei diesem Wetter erstaunlich viele Kinder mit ihren Eltern teilnahmen.
Insgesamt 700 Teilnehmer dürften es bei diesem 34. Auflage des Volkswanderns gewesen sein. Die größten Wandergruppen kamen aus Boxbach/Heidelberg und Gengenbach. Zur Unterhaltung spielten die Backnanger Straßenmusikanten. Wenigstens sie brachten heitere Stimmung in die Bude.
Den restlichen Teilnehmern gilt der Dank für das Kommen und das Verständnis für die Einschränkungen bei dieser Freiluftveranstaltung.

 

Weitere Jahre

 

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