Ausflüge 2018

 

Von der Toskana zurück
Eine nicht alltägliche Reise ist wohlbehalten zu Ende. 8 Tage blauer Himmel, tolles Hotel direkt am Meer und jeden Tag unterwegs in eindrucksvollen Landschaften, Städten und Inseln. Und das noch gespickt mit Überraschungen.

Mitten in der Nacht zum Sonntag wurde mit dem Bus der Fa. Strohmaier gestartet. Fast alle Teilnehmer mitsamt Gepäck an Bord führte der Weg über autoleere Autobahnen Richtung Bregenz, durch die wunderbare Morgenlandschaft der Schweiz über den Bernhardino nach Chiasso, wo der letzte Teilnehmer zustieg. Durch die weite Ebene an Mailand vorbei wurde es durch den Apennin landschaftlich wieder interessant. Carrara mit den Steinbrüchen wurde passiert und Pisa war unser erstes Ziel. 200 € Busparkplatz, Menschenmassen und lästige dunkelhäutige Händler waren der erste Eindruck. Doch nach einem Fußmarsch stand er da, der Schiefe Turm. Beeindruckend das Ensemble mit der romanischen Kathedrale aus gestreiftem Marmor auf der Piazza dei Miracoli.

Gegen Abend erreichten wir unser Ziel das Hotel Roccamare, nicht bevor wir uns mit einer kleinen Rundfahrt eine Übersicht über das Städtchen Castiglione della Pascaia und das Feuchtgebiet der Maremma verschafft hatten.

Wir wurden erwartet. Daniela Braun, bekannt aus der Fernsehserie „Wunderschön“ mit Tamina Kallert, begrüßte uns mit einem kleinen Umtrunk. Rasch wurde Quartier bezogen und man war erstaunt über die reizvolle Lage des Hotels inmitten des Pinienwaldes und fast direkt am Meer.

Um es vorwegzunehmen, das „Roccamare“ der Sophia Loren übertraf die Erwartungen in jeder Beziehung.

Montag: Eine Kutschfahrt erlaubt den Naturpark der Maremma auf ganz besondere Weise zu erleben. Wir hatten 2 Kutschen geordert, mit denen erreicht man viele faszinierende und verborgene Winkel des Parks im Boschetto del Lasco. Nach einer kurzen Strecke auf der Straße in Richtung Marina di Alberese, links und rechts die weidenden Maremma Rinder mit den geschwungenen Hörnern verlässt die Kutsche die asphaltierte Straße und biegt in die Via Vaccareccia ein, die am Hügel entlangführt und wo häufig Schlangenadler zu sehen sind. Durch Tore befuhr man einen surrealen Wald mit jahrhundertealten Bäumen: Eichen, Korkeichen und majestätische Ziereichen. Man erreichte den Strand mit dem Treibgut und den Hügeln mit den ehemaligen Wachttürmen im Rücken. Und noch überraschender war die lange Tafel mitten im Urwald, die die Kutscher wie aus Zauberhand aufstellten. Mit einheimischen Speisen, Wein und Wasser wurde Pause gemacht.

Auf dem Rückweg wurde Castiglione zu Fuß erkundet. Wir hatten den ganzen Tag schon Reiseleiterin Natascha zur Seite, ein echter Vulkan, was die Schönheiten der südlichen Toskana betrifft.

Dienstag stand Pitigliano auf dem Programm, eine Top Sehenswürdigkeit. Seine Bekanntheit rührt in erster Linie von seiner spektakulären Lage her: Der mittelalterliche Stadtkern thront unübersehbar auf einem massiven Sockel aus Tuffstein. Dass der Ort dadurch aussieht wie eine überdimensionale Sandburg, ist kein Zufall: Die meisten Gebäude wurden aus eben diesem braungrauen Gestein gebaut, einige sogar schlicht aus dem Sockel herausgemeißelt. Schon bei der Anfahrt hat man von einer scharfen Rechtskurve aus ein Postkartenmotiv.

Am einzigen freien Platz erwartete uns Claudia, ebenfalls bekannt aus dem Fernsehen. Sie sollte uns die Stadt zeigen und durch die etruskischen Hohlwege nach Sovana führen. Doch die Gruppe war in den engen Gassen einfach zu groß, um hier eine Führung zu halten. Auf eigene Faust Jüdisches Viertel und Dom, dann ging es ab zur Wanderung durch die Hohlwege. Durch das Sovana Tor ging es abwärts, bis zu 20 Meter hoch ragen teilweise die glatten Felswände auf, die den schmalen Pfad begrenzen und noch enger erscheinen lassen. Wenn man nach oben blickt, erscheint ein kleiner Streifen Tageslicht, der einem versichert, dass man doch nicht ganz von der Erde verschluckt wurde.

Die Entstehung vor Jahrtausenden ist noch immer ein Rätsel. Gehauene Regenrinnen an den Rändern und allenthalben seitliche Keller und Höhlen. Ein Erlebnis.

Doch auch diese Tour wurde für Claudia zum Alptraum. Die vorderen Wanderer viel zu schnell, die hinteren mit gewissen Schwierigkeiten bei der Berg- und Tal Strecke, die Gruppe weit auseinandergezogen, Claudia wollte alles rechtmachen und lief wie ein Schäferhund durch die Reihen. Dazu ein Straßenstück in der Mittagshitze, kein Rastplatz weit und breit und die Stimmung gereizt. „So einen schlimmen Haufen habe ich noch nie geführt“, so das vernichtende Urteil der Claudia.

Eine Notpause, den Dom von Sovana schon lange in Sicht, aber noch lange nicht dort. Doch das letzte Wegstück, wieder „vie cave“, entschädigte durch Tausende Alpenveilchen am Wegesrand und endlich gab es auch das wohlverdiente Getränk in den Straßen des Ortes Sovana, wo man nach fast 4 Stunden wieder auf die Nichtwanderer traf. Keiner wollte mehr Etrusker Gräber oder dergleichen besichtigen. So ging es durch die reizvolle Landschaft wieder zurück in die Maremma. Claudia war froh, dass sie uns los hatte und wir sehr viel Gesprächsstoff.

Dass es am nächsten Tag noch bunter wurde, ahnten wir noch nicht.

Für Mittwoch war eine ganztägige Minikreuzfahrt einschließlich Essen auf die Inseln Giglio und Giannutri geplant. Im Vorfeld wurde von der „Blue Navy“ auf die Insel Elba um geplant, wir wussten das und die meisten begrüßten es sogar.

Wir waren pünktlich am Hafen von Castiglione, ein Schiff lag vor Anker, eine italienische Reisegruppe wartete schon davor. Man durfte nicht an Bord, der Kapitän frühstückt noch, hieß es. Komisch. Dann wieder sehr viel Palaver auf Italienisch. Wir schickten Natascha los.
Ja der frühstückt nicht mehr, aber da fehlt irgendein Stempel des Hafenmeisters, aber wenn der kommt, dann. Und der kam nie, wie wir später erfahren haben. Inzwischen Hunderte von Leuten am Kai, die auf das Schiff wollten.

Wir haben dann einfach das Programm von Freitag vorgezogen, den Bus wieder herbestellt und fuhren zur Halbinsel Monte Argentario, die lediglich über drei schmale Landzungen mit dem Festland verbunden ist. Zuerst steuerten wir Porte Ercole an. Einige machten sich auf zum noblen Yachthafen, die meisten erstiegen die darüber thronende aus dem 16. Jahrhundert stammende Festung „Filippo“, die an die Zeit der spanischen Herrschaft (Namensgeber war König Philipp II von Spanien) erinnert.
Eine gigantische Anlage mit wunderbarer Rundsicht über Land und Meer. Eine Fahrt auf der Panoramastraße des Monte Argentario schloss sich an. Steile Hänge, blaues Wasser, kleine Inseln, südliches Flair. In Porto Santo Stefano kam man wieder an die Küste. Den Hafen hatten früher die Deutschen in Beschlag, wie Natascha wusste. Die wollte uns dann noch unbedingt die Lagunenstadt Orbetello zeigen, lohnenswert allein durch die Zufahrtsstraße, die mitten durch die Lagune führt. Stadtmauern, Stadttore und der im Barock-Stil umgebaute Dom sind die sichtbarsten Relikte aus der spanischen Besatzungszeit. Aber auch das Wahrzeichen Orbetellos gehört dazu: eine mitten im Lagunenwasser stehende alte Windmühle. Wir zwängten uns mit dem Bus durch eines der alten Stadttore (Zentimetergeschäft!).

Anschließend noch die Fahrt zum Skulpturengarten „Giardino de Tarocci“, der erst Spätnachmittags geöffnet hat. Doch welch ein Ansturm auf diese außergewöhnliche Anlage! Total überlaufen, denn es war am 25.04 ja italienischer Nationalfeiertag. Unverrichteter Dinge mussten wir leider wieder abziehen. Noch eine Auswirkung der missglückten Schifffahrt.

Über Grossetto, dem Medici im Sechseck (vollständig erhaltene Stadtmauer), ging es wieder Richtung Heimat, vorbei an den schönsten Alleen der Toskana. Pinien, Zypressen in Reihe, im Abendlicht ein besonderer Augenschmaus.  

Am nächsten Tag stand die schönste Stadt der Toskana, Siena auf dem Programm. Durch die Eisenhügel, vorbei an Massa Marittima und neuer Autobahn erreichten wir die Stadt. Wieder kostspielige Zufahrtsgenehmigung, Ausstieg an der Backsteinfestung, Kopfhörerempfang. Natascha hat an alles gedacht und uns die Hauptattraktionen gezeigt. Den unvollendeten Dom, außen und innen Marmor, überreich ausgestattet mit Fresken und Bodenbildern. Die vielen Plätze und Gassen und schließlich der wie eine Muschel daliegende Il Campo, der Platz der Pferderennen. Man muss es gesehen haben, die unzähligen Paläste, die unzähligen Läden, Eisdielen, Kaffees und Touristenkitsch; den Geräuschpegel der vielen Leute gehört haben und schließlich auch wieder froh sein, dem Gedränge entflohen zu sein.

Entspannung im Chiantigebiet stand an. Eine Weinverkostung in der Fattoria di Corsignano mit einheimischen Häppchen in angenehmer Lokalität. Klaus hatte das Akkordeon dabei, aber das Ständchen für Reiseleiterin Natascha missglückte.  

Und auf der Heimfahrt ist es telefonisch gelungen, die Insel Elba wird am Freitag mit der Fähre von Piombino aus nachgeholt, sogar mit Bus. Normalerweise ad hoc nicht möglich, da nur über Internet buchbar. Und über Vorauszahlung. Bargeld geht nicht. Visa Card ging nicht mit Smartphone. Aber Natascha telefonierte den Akku leer und unsere Hartnäckigkeit hat sich ausbezahlt.

Die fischförmige Insel Elba ist vor allem unter deutschsprachigen Urlaubern äußerst beliebt. Eigenartigerweise wird sie gar nicht so richtig als der Toskana zugehörig angesehen. Elba ist die größte Insel des Toskanischen Archipels und vom Festland per Fähre ab dem riesigen Hafen von Piombino nur eine Stunde entfernt. Wunderbare Natur, tiefblaues Meer, weiße Sandstrände, stressfrei. Das alles konnten wir dank Bus mit einer Inselrundfahrt über die Berglandschaft und Küsten erleben. Von Portoferraio mit den mächtigen Bauten um den Naturhafen ging es nach Marina di Campo, dort hatte Natascha sogar noch ein Mittagessen arrangiert. Auch Napoleon wurde nicht ausgelassen, der mit seinem kurzen Aufenthalt dort auch viel bewirkt hat. Dann wieder leichtes Durcheinander mit den Abfahrtszeiten der Fähren, aber so langsam waren wir das gewohnt.

Und es war der letzte Auftritt der Natascha. „Mamma mia, come faccio?“ „Mein Gott, wie soll ich das alles machen?“ Aber sie hat es geschafft und uns über die Klippen geholfen, war uns mit ihrer Art ans Herz gewachsen und wurde von uns herzlich verabschiedet.

Am Samstag ging es Richtung Campiglia Marittima: im gelben Zug durch den Stollen im Bergbaupark San Silvestro. Das Cornia-Tal war schon immer reich an wertvollen Metallen wie Silber, Kupfer, Blei, Eisen und Zink. Die Etrusker waren die ersten, die dort Bergbau betrieben, wenn auch mit aus heutiger Sicht archaischen Methoden: Gerade einmal schulterbreite, niedere, verschlungene Gänge schlugen sie bei der noch verhältnismäßig planlosen Suche nach Mineralien in den Fels. Ein gewisser Erfolg muss ihnen aber beschieden gewesen sein, da man in der Nähe Reste von Verhüttungsöfen fand.

Im frühen Mittelalter wurde sogar ein ganzes Dorf für die Bergarbeiter gebaut, die „Rocca San Silvestro“ – heute ein gespenstisch anmutendes Geisterdorf.

Wir zwängten uns durch den Stollen, wanderten an Bergbauutensilien vorbei hinauf zum kleinen Bahnhof mit dem gelben Zug. Der brachte uns durch den Stollen und am Hang entlang zur oberen Station. Von dort noch einen Kilometer zu Fuß hoch zum Rocca.

Dort wurde auch das Ausflugsrätsel gelöst: „Primitivo auf Silvestro“. Den Wein gab es ausgiebig für alle bei der Mittagsrast. Begleitet wurden wir während des ganzen Tages von einer Aktiven des Archäologischen Teams, die sich um den Ausbau der historischen Stätten bemühen. Noch eine geführte Besichtigung der Siedlung nach der Pause. Das war dann ein würdiger Abschluss unserer Abenteuer in der Südlichen Toskana. Wohlgelaunt erreichte man wieder Roccamare und es reichte noch zu einem ausgiebigen Bad am hauseigenen Strand.

Ein letztes Abendessen und in der Früh, mit persönlicher Verabschiedung durch Daniela Braun, ging es auf die über 900 km lange Heimfahrt. Der Fa. Strohmaier hat ihre Sache hervorragend gemacht und noch bei Tageslicht wurde Allmersbach im Tal erreicht

 

 

Ausflug 2018 - Südliche Toskana vom 22.-29.04.2018

Die Voraberkundung haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Und: das wird ein Ausflug auf den man sich einstellen sollte. Der weite An- und Rückreiseweg ist nicht zu unterschätzen, das Hotel Roccamare ist ein gepflegtes Hotel und das Preisniveau liegt in der gesamten Toskana im oberen Segment. Trotzdem ist speziell in den Sommermonaten alles überlaufen.
Uns erwarten außergewöhnliche Landschaften in der Toskana, Städtchen, Traumstrände, Gärten und das südliche Flair. Ihr werdet nachher sagen: das war uns das wert!
Unterstützt wurden und werden wir von der Toskana Kennerin Daniela Braun, die uns einen halben Tag widmete und mit Vorschlägen versorgte. Leider ist unsere Ausflugswoche echt zu kurz um alles hineinzupacken. Und es soll ja auch noch stressfrei ablaufen. Und in den letzten Winkel kann man mit dem Bus auch nicht fahren.
Daniele Braun ist bekannt aus der WDR Sendung „Südliche Toskana – Wunderschön“ mit Tamina Kallert. Die beiden führten durch die Sendung und daraus haben wir einiges übernommen. Leider müssen wir das Thermalvergnügen Saturnia streichen. Das ist mit dem Bus nicht möglich.
Auf dem Weg in den Süden habe ich jetzt doch noch Pisa eingebaut. Den schiefen Turm muss man gesehen haben. Wir haben viel Schönes drin, mehr geht nicht!
Wer mehr zu den einzelnen Besuchsworten wissen will, einfach bei Google die Orte eingeben und dann erhaltet weitergehende Informationen und Bilder.

Bus
Firma Strohmaier wie gehabt. Fahrer Roland Braun.
Für Hin- und Rückfahrt brauchen wir 2 Fahrer. Wird von Fa. Strohmaier geregelt.
Früher zusteigende Teilnehmer bitte mit Braun, Tel. 51577, absprechen.

Unsere Stadt
Castiglione della Pescaia ist eine italienische Stadt mit 7308 Einwohnern an der Maremmaküste. Der Ort wird von einer mittelalterlichen Burg überragt und ist heute ein beliebter Badeort am Tyrrhenischen Meer.

Das Hotel Roccamare
Das Hotel liegt einige Kilometer nördlich von Castiglione della Pescaia. Das haben wir nicht sofort gefunden, denn es liegt versteckt in einem Pinienwald.
Durch diesen geht ein Weg zum Hotel. Dort kann der Bus allerdings nicht stehen bleiben. Wir müssen die


Das Hotel Roccamare  
Das Hotel liegt einige Kilometer nördlich von Castiglione della Pescaia. Das haben wir nicht sofort gefunden, denn es liegt versteckt in einem Pinienwald.
Durch diesen geht ein Weg zum Hotel. Dort kann der Bus allerdings nicht stehen bleiben. Wir müssen die folgenden Tage dann immer einen 5 Minuten Fußmarsch zum Busparkplatz unternehmen. Da sich die Wanderungen insgesamt ja in Grenzen halten, schadet der tägliche Fußmarsch nicht.
Über die große Empfangshalle werden wir auf die Zimmer verteilt. Aufzüge vorhanden. Die Zimmer sind geräumig, die Bäder etwas eigenwillig im Stil und klein. Alle Zimmer haben einen Balkon, sind aber nicht alle gleich. Nachts hört man bei offener Balkontür das Meeresrauschen.
Leider kann an der Rezeption kaum einer Deutsch, da müsst ihr manchmal euer Schulenglisch auspacken. Aber es wird ja alles vorbereitet, mit der Hotelmanagerin Ulrike Egger bin ich in ständigem Kontakt.   
Frühstück und Abendessen findet in einer großen angebauten Speisehalle statt. Frühstücksbüffet ab 7.30 Uhr. Es war aus jeder Richtung was dabei.
Abendessen ab 19.30 Uhr. Das Menü umfasst 3 Gänge (serviert) + Dessert (Büffet). Das Servieren am Tisch läuft sehr angenehm und sauber ab. Bei den Getränken sollten wir auf Wein und Wasser gehen, denn angefangene Flaschen kommen am nächsten Tag wieder an den Tisch. Erschreckt nicht bei den Weinpreisen, ihr müsst ja nicht gleich eine um 150 € bestellen. Fängt bei 20 € an, große Flasche Wasser 3 €.
Das Hotel wurde von Sophia Loren und ihrem Ehemann Carlo Ponti geplant und eröffnet. Treffpunkt der Reichen und Schönen. Und so.
Der Strand ist wirklich eine Wucht. Wenn schönes Wetter ist müssen wir den mit einem Strandspaziergang  genießen. Auch kann jeder, wenn er früh aufsteht, morgens an den Strand.

Kleidung
Ende April dürften wir um die 20°C rum haben. Aber was ist im Zeitalter des Klimawandels noch normal? Es genügt für alle Tage Freizeitkleidung. Abendessen geht nicht in kurzen Hosen.
Die Parkplätze bei unseren Unternehmungen sind alle recht staubig, deswegen empfehle ich geschlossene Schuhe.

Wanderungen
Abstecher zu Fuß kann man in der Maremma während der Kutschfahrt unternehmen.
Größte Wanderung sind die Hohlwege bei Pitigliano über 8.3 km (alternativ kleinere Wanderung in Sovana).
Auf der Insel Giglio und Giannutri können Wanderungen immer so um die ½ Stunde gemacht werden.
Sternenfestung Forte Filippo 2 X 20 min.
Bergbaupark geht es durch einen Stollen und eine ½ Stunde bergauf zur Bergsiedlung. Aber alles aufgeteilt in kleine Abschnitte. Ein kleiner Rucksack wäre von Vorteil, denn einige müssen den Chiantiwein hinauf zum zum Silvestro transportieren. Alle Touren kann man in Turn- oder Halbschuhen bewältigen.

Reiseablauf
Sonntag 22.04.18. Abfahrt 2.00 Uhr, Allmersbach im Tal, Ortsmitte.
Autobahn über Bregenz, Schweiz, Bernardino nach Italien.
Der frühe Abfahrtstermin brauchen wir, um genügend Pausen machen zu können und am Abend im Hotel zu sein. Bei einer größeren Pause bestaunen wir in Pisa den Schiefen Turm und den Dom von außen.
Gegen Abend Ankunft in Roccomare und Zimmerbezug. Abendessen.

 

Montag, 23.04.18. Abfahrt 9.00 Uhr. Freizeitkleidung und Halbschuhe (kleinere Touren im Sand).
Fahrt mit dem Bus in das Maremma Naturschutzgebiet bei Alberese.
Ca. 10.00 Uhr mit den Pferdekutschen durch den Parco Naturale della Maremma, er wurde in den 70er Jahren vom WWF gegründet. Damals hatten viele der Landbesitzer eigentlich vor, das herrliche, ans Meer angrenzende Land in Ferienanlagen und Villen zu verwandeln, ein Plan, dem die Naturschützer somit einen Strich durch die Rechnung machten. Somit wurde dieser Park der erste Naturpark der Toskana. Er verfügt über etwa 9800 ha Fläche, teils privat, teils staatlich, die sich nördlich von Principina a Mare bis hin nach Talamone im Süden erstrecken.
Die Geschichte des Naturparks ist eng mit der gesamten Geschichte der Maremma verbunden. Eine wichtige Geschichte spielten die Habsburger, denn Leopold II von Lothringen hat dafür gesorgt, dass die krank machenden Sümpfe schließlich trocken gelegt wurden und somit auch die Malaria zur Ausrottung kam. Er war es, der hier entlang der Küste auch die üppigen Pinienwälder pflanzte, denn diese schützen und dränieren den Boden auf natürliche Weise. Viele der antiken landwirtschaftlichen Gebäude nicht nur im Park sondern in der gesamten Umgebung von Grosseto gehen auf Leopold bzw. Leopoldo zurück. In Grosseto in der Piazza Dante ist ihm auch eine Statue gewidmet.
Mit Pferdekutschen erkunden wir dieses außergewöhnliche Gebiet mit anschließenden Essen beim Pferdekutscher.
Auf dem Heimweg erkunden wir unser Heimatstädtchen Castigliano della Piscaia.

Dienstag, 24.04.18, Abfahrt 9.00 Uhr, Wanderbekleidung, Rucksackvesper. Reiseleitung Barbara.
Ca. 10.45 Uhr Besuch des Tuffsteinstädtchens Pitigliano, 2. Frühstückspause und  anschließende Wanderung von 8 km durch die etruskischen Hohlwege nach Sovana.
Der Ort Pitilgiano wurde auf Tuffsteinfelsen erbaut. Pitigliano , das übrigens vor 3.500 Jahren von den alten Etruskern gegründet wurde, beherbergt neben dem archäologischen Museum mit Etruskerfunden eines, das den ehemaligen Stadtherren, der Familie Orsini gewidmet ist. Eine weitere Besonderheit ist „Klein-Jerusalem“, ein jüdisches Viertel, das besichtigt werden kann. Denn Pitigliano bot seit 1598 bis ins 20. Jahrhundert den immer schon verfolgten jüdischen Bürgern eine Heimat.

Anschließend Wanderung ca. 8 km durch die mystischen Hohlwege „vie cave“. Bis zu 20 Meter hoch ragen die glatten Felswände auf, die den schmalen Pfad begrenzen und noch enger erscheinen lassen. Wenn man nach oben blickt, erscheint ein kleiner Streifen Tageslicht, der einem versichert, dass man doch nicht ganz von der Erde verschluckt wurde. Definitiv nichts für Menschen mit Klaustrophobie! Wir erreichen Sovana.
Nichtwanderer fahren mit dem Bus direkt nach Sovana zu den 2.500 Jahre alten Grabkammern. Die Gräber befinden sich im archäologischen Park an der „Strada Provinciale Sovana“ (Richtung Saturnia) keine zwei Kilomenter außerhalb des Ortes (einfach den Schildern „Necropoli etrusca“ folgen). Man parkt an dem winzigen Kassenhäuschen und erkundet dann die Grabstätten und Hohlwege, die sich im Wald verstecken. Die imposanteste und zugleich berühmteste Grabstätte des Parks ist die „Tomba Ildebranda“: Die Formen des ehemaligen Tempels, der aus einem riesigen Tuffsteinblock geschlagen wurde, lassen sich heute noch gut erkennen. Verputzt und farbig bemalt muss die Anlage einst sehr eindrucksvoll gewesen sein. Die Grabkammern befinden sich direkt unter dem Tempel und sind frei zugänglich.

Mittwoch, 25.04.18. Achtung: Abfahrt 8.30 Uhr. Freizeitbekleidung. Nationalfeiertag in Italien. Ganztägige Minikreuzfahrt auf die Inseln Giglio und Giannutri von Castiglione aus mit Reiseleitung Barbara.
Abfahrt 9 Uhr ab mit Schiff Castiglione della Pescaia, Rückkehr 19.45 Uhr. Fahrt zu der kleinen Inselgruppe "Le Formiche di Grosseto" (dt. "die Ameisen von Grosseto", da so klein) direkt zur Insel Giglio (ca. 1.30 Std. Fahrtzeit, recht schnell, da es sich um ein schnelleres Boot handelt. Mit Aufenthalt von 4 ¼ Std. Möglichkeit an den Strand zu gehen oder die beiden Inselorte zu erwandern (ca. ½ Std. Giglio Castello tello zum Hafenort Giglio Porto). Mittagessen entweder an Bord. Danach nach Giannutri; die gesamte Insel ist Park und man darf sich nicht ohne Führer dort bewegen. Rückfahrt an der Argentario-Küste vorbei, an Talamone und der der südmaremmanischen Küste entlang.

Donnerstag, 26.04.18. 9.00 Uhr Fahrt nach Siena. Freizeitkleidung. Ganztägige Reiseleitung Barbara. Eingebettet in eine malerische Hügellandschaft liegt die vielleicht schönste Stadt der Toskana, Siena.....
Von den 55.000 Einwohnern Sienas studieren knapp 20.000 an einer der ältesten Universitäten Italiens aus dem Jahr 1240. Siena gilt neben Florenz als kulturelles Zentrum der Region und zeichnet sich durch seinen gotischen Stil aus. Seit 1995 ist die historische Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Besuch der hügeligen Stadt ist gut zu Fuß möglich, da die Altstadt in weiten Teilen für den Autoverkehr gesperrt ist. Stadtführung über den Il Campo, ein Platz wie eine Mulde und außen herum finden die jährlichen Pferderennen statt. Weiter oben der Dom aus glänzendem Marmor. Beeindruckend.
Am Nachmittag geht es ins Herz des Chianti zur Fattoria di Corsignano. Der Jungwinzer erwartet uns. 3 Weine und regionales Essen.

Freitag, 27.04.18. Abfahrt 9.00 Uhr. Freizeitkleidung. Porto Ercole und Porto Santo Stefano. Ganztägige Reiseleitung Barbara. Sight Seeing  am Monte Argentario.
Da wir ein Wanderverein sind, hat man uns folgendes angeboten: Nach Porto Ercole fahren, dort am Eingang halten und hoch zur Sternenfestung Forte Filippo zu wandern (sehr eindrucksvoll), von wo aus man atemberaubende Ausblicke hat. Man ist in ca. 20 min. oben und geht dann um die Festung herum.
Machen wir! Gegen 12 Uhr Fahrt nach Porto S. Stefano,  Panoramarundfahrt und Einkehr mit Mittagessen.

Am Nachmittag Skulpturengarten „Giardino die Tarocchi“ von Niki de Saint Phalle bei Capalbio. Was Außergewöhnliches.

 

Samstag, 28.04.18 Abfahrt 9.00 Uhr. Bergbaupark San Silvestro. Wanderausrüstung. Rucksack.
Die Unternehmung gliedert sich in Mineralienstollen, Bergbaupark, Zugfahrt mit einem gelben Grubenzug durch den Berg und am Hang entlang zum früheren Aufbereitungsplatz des Gestein, eine Pfad bergauf zur Bergarbeitersiedlung Rocca San Silvestro (sieht aus wie eine Burg, siehe Bild), Picknickaufenthalt  und Besichtigung, Rückweg, Grubenzug und ein paar Minuten  zum Bus. Picknick: Lasst euch überraschen. Der „Primitivo“ lässt grüßen!
Der spaßigste Teil der Besichtigung ist zweifellos die Fahrt mit dem knallgelben Zug durch die „Galleria Lanzi-Temperino“, einen Verbindungsstollen, der vom Abbauschacht zu den ehemaligen Zertrümmerungs- und Trennanlagen führt. Die Zugfahrt endet vor dem mittelalterlichen Bergarbeiterdorf „Rocca San Silvestro„. Abends Strandspaziergang?

Sonntag 29.04.18. Abschied von der südlichen Toskana. Abfahrt 8. 00 Uhr. Rückfahrt auf denselben Straßen. Kein Abschluss möglich, da wir erst spät abends zurück sind.

Kosten pro Person
Wie schon angedeutet, wird dieser Ausflug teurer als sonst. Einsparen werden wir bei der Versorgung tagsüber dort wo es geht. Bei den Unternehmungen gibt es keine Abstriche, denn wir wollen ja was erleben.  

Hotel         DZ             60 €  è    420 €         inklusive Frühstück, Abendessen, Strand
EZ             75 €  è    525 €         inklusive Frühstück, Abendessen, Strand
Fahrtkosten                                                   150 €         alle Fahrten innerhalb des Ausflugs
Unternehmungen                         190 €         Eintritte, Reiseleiter usw., Aufstellung siehe unten.

Gesamt im DZ 760, bzw. 865 € im EZ.
In den Kosten sind enthalten:
Busfahrt mit allen Ausfahrten und Gebühren, ca. 3.000 km.
7 X Übernachtung mit Frühstück und Abendessen im Hotel Roccomare, ****Niveau.
Einfahrtgenehmigung Pisa.
Pferdekutsche 3 ½ Std. Maremma.
Essen und Trinken im Maremmapark.
Ganztägige Reiseleitung Pitigliano und Hohlwege Wanderung.
Eintritt „Tomba Ildebranda“, Etrusker Gräber bei Sovana.
Ganztägige Minikreuzfahrt zur Insel Giglio und Giannusri mit ganztägiger Reiseleitung.
Mittagessen an Bord des Schiffes.
Einfahrtgenehmigung Pisa mit ganztägige Reiseleitung.
Eintritt Siena Dom und Kopfhörer.
Essen und Weinprobe in Fattoria di Corsignano, Chiantigebiet.
Eintritt „Giardino die Tarocchi“, Skulpturengarten.
Eintritt Bergbaupark San Silvestro.
Picknick auf Silvestro.
Trinkgeld Busfahrer.

 

 

 

 

Ausflug 2018 in die Toskana vom 22.04. – 29.04.18, Sonntag bis Sonntag

Die Voraberkundung haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Und: das wird ein Ausflug auf den man sich einstellen sollte. Der weite An- und Rückreiseweg ist nicht zu unterschätzen, das Hotel Roccamare ist ein gepflegtes Hotel und das Preisniveau liegt in der gesamten Toskana im oberen Segment.
Auf dem Weg in den Süden habe ich jetzt doch noch Pisa eingebaut. Den schiefen Turm muss man gesehen haben. Wir haben viel Schönes und Außergewöhnliches drin, mehr geht nicht!

Bus:
Firma Strohmaier wie gehabt. Fahrer Roland Braun.

Unsere Stadt
Castiglione della Pescaia ist eine italienische Stadt mit 7308 Einwohnern an der Maremmaküste. Der Ort wird von einer mittelalterlichen Burg überragt und ist heute ein beliebter Badeort am Tyrrhenischen Meer.

Das Hotel Roccamare       
Das Hotel liegt einige Kilometer nördlich von Castiglione della Pescaia in einem Pinienwald direkt am Meer.

Kleidung
Ende April dürften wir um die 20°C rum haben, also Jacke nicht vergessen.

Wanderungen
Sind alle mit Halbschuhen zu bewältigen. Kleiner Rucksack für Tagesutensilien

Reiseablauf
Sonntag 22.04.18. Abfahrt 2.00 Uhr, Allmersbach im Tal, Ortsmitte.
Autobahn über Bregenz, Schweiz, Bernardino nach Italien.
Der frühe Abfahrtstermin brauchen wir, um genügend Pausen machen zu können und am Abend im Hotel zu sein. Bei einer größeren Pause bestaunen wir in Pisa den Schiefen Turm und den Dom von außen.
Gegen Abend Ankunft in Roccomare und Zimmerbezug. Abendessen.

Montag, 23.04.18. Abfahrt 9.00 Uhr. Freizeitkleidung und Halbschuhe (kleinere Touren im Sand).
Fahrt mit dem Bus in das Maremma Naturschutzgebiet bei Alberese.
Ca. 10.00 Uhr mit den Pferdekutschen durch den Parco Naturale della Maremma, er wurde in den 70er Jahren vom WWF gegründet.
Anschließend Essen beim Pferdekutscher.
Auf dem Heimweg erkunden wir unser Heimatstädtchen Castigliano della Piscaia.

Dienstag, 24.04.18, Abfahrt 9.00 Uhr, Wanderbekleidung, Rucksackvesper. Reiseleitung Barbara.
Ca 10.45 Uhr Besuch des Tuffsteinstädtchens Pitigliano, 2. Frühstückspause und  anschließende Wanderung von 8 km durch die etruskischen Hohlwege nach Sovana.
Der Ort Pitilgiano wurde auf Tuffsteinfelsen erbaut. Pitigliano , das übrigens vor 3.500 Jahren von den alten Etruskern gegründet wurde. Anschließend Wanderung ca. 8 km durch die mystischen Hohlwege „vie cave“. Bis zu 20 Meter hoch ragen die glatten Felswände auf, die den schmalen Pfad begrenzen und noch enger erscheinen lassen. Wenn man nach oben blickt, erscheint ein kleiner Streifen Tageslicht, der einem versichert, dass man doch nicht ganz von der Erde verschluckt wurde.
Anschließend bei Sovana die imposanteste und zugleich berühmteste Grabstätte der Etrusker, die „Tomba Ildebranda“.

Mittwoch, 25.04.18. Achtung: Abfahrt 8.30 Uhr. Freizeitbekleidung. Nationalfeiertag in Italien. Ganztägige Minikreuzfahrt auf die Inseln Giglio und Giannutri von Castiglione aus mit Reiseleitung Barbara.

Donnerstag, 26.04.18. 9.00 Uhr Fahrt nach Siena. Freizeitkleidung. Ganztägige Reiseleitung Barbara.
Eingebettet in eine malerische Hügellandschaft liegt die vielleicht schönste Stadt der Toskana Siena...... Siena gilt neben Florenz als kulturelles Zentrum der Region und zeichnet sich durch seinen gotischen Stil aus. Stadtführung über den Il Campo, ein Platz wie eine Mulde und außen herum finden die jährlichen Pferderennen statt. Weiter oben der Dom aus glänzendem Marmor. Beeindruckend.
Am Nachmittag geht es ins Herz des Chianti zur Fattoria di Corsignano. Der Jungwinzer erwartet uns. 3 Weine und einiges zum Essen.

Freitag, 27.04.18. Abfahrt 9.00 Uhr. Freizeitkleidung. Porto Ercole und Porto Santo Stefano. Ganztägige Reiseleitung Barbara. Sight Seeing  am Monte Argentario.
Da wir ein Wanderverein sind, hat man uns folgendes angeboten: Porto Ercole, Wanderung zur Sternenfestung Forte Filippo (sehr eindrucksvoll).
Am Nachmittag Skulpturengarten „Giardino die Tarocchi“ von Niki de Saint Phalle bei Capalbio.

Samstag, 28.04.18 Abfahrt 9.00 Uhr. Bergbaupark San Silvestro. Wanderausrüstung. Rucksack.
Die Unternehmung gliedert sich in Mineralienstollen, Bergbaupark, Zugfahrt mit einem gelben Grubenzug durch den Berg und am Hang entlang zum früheren Aufbereitungsplatz des Gestein, eine Pfad bergauf zur Bergarbeitersiedlung Rocca San Silvestro (sieht aus wie eine Burg), Picknickaufenthalt und Besichtigung, Rückweg, Grubenzug und ein paar Minuten zum Bus. Picknick: Lasst euch überraschen. Der „Primitivo“ lässt grüßen!

Sonntag 29.04.18. Abschied von der südlichen Toskana. Abfahrt 8. 00 Uhr.
Rückfahrt auf denselben Straßen. Kein Abschluss möglich, da wir erst spät abends zurück sind.

Kosten pro Person
Wie schon angedeutet, wird dieser Ausflug teurer als sonst.
Gesamt im DZ 760, bzw. 865 € im EZ.
So gut wie alle Punkte sind in den Kosten enthalten.
Anmeldung ab sofort bei Brigitte oder Jürgen Burr mit Anzahlung von 100 €, dabei erhalten Sie eine detailliert ausgearbeitete Ausschreibung des Ausflugs, die gleichzeitig als Zahlungsbestätigung dient.

 

 

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