Ausflüge 2017

 

Ausflug 2017 von 23.04. – 30.04.17, Sonntag bis Sonntag

Wohlbehalten vom Ausflug zurück
Von einem erlebnisreichen Ausflug in die Region Luxemburg, Saar und Mosel können die Teilnehmer berichten.
Die Anreise nach Saarburg erfolgte über Bad Dürkheim mit kleiner Pause am riesigen Parkplatz beim Gradierwerk und Bad Dürkheimer Fass. Wohlgestärkt wurde Völklingen erreicht, um das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zu besichtigen. Auf den ersten Blick ein Gewirr von rostigen Rohren und Hochbehältern. Doch die Führerin brachte etwas Klarheit in den Ablauf: gigantische Gebläsehalle, das Wirken der Röchling Familie, Möllerbunker, Schrägaufzüge, Hochöfen, Gichtbühne usw. wurden erklärt und über viele Treppen auch erkundet.
Zweite Station an diesem Tag war der neu errichtete Baumwipfelpfad an der Saarschleife. Auf beeindruckend dimensionierten Baumstämmen führt der Pfad ohne Stufen auf einen 42 m hohen Turm. Wetter gut, Aussicht total.
Gegen Abend erreichten wir das Städtchen Saarburg. Und mit dem Hotel Saar Galerie hatten wir einen Glücksgriff getan. Große, saubere Zimmer, freundliche Leute.
Am nächsten Tag die lebendige Stadt Luxemburg. Da geht es zu, viele Leute, viel Verkehr, viel Lärm, viele Baustellen. Ohne Stadtführerin keine Chance in dem Gewirr auch noch die Sehenswürdigkeiten zu finden. Doch mit deren Hilfe schafften wir das, durchfuhren das Kirchbergplateau mit Europa- und Bankenviertel. Sogar der Großherzog war anwesend und das Schloss dementsprechend bewacht. Wir landeten bei der Wiege der Stadt, dem Bockfelsen und Kasematten. Von dort aus wurde auch der Wenzelspfad unter die Füße genommen, ein kurzweiliges Auf und Ab über Wehrmauern auf geschichtsträchtigen Pfaden.
Themenwechsel am nächsten Tag: Mosel, Calmund Klettersteig und Cochem. Es staubte auf dem Klettersteig, also immer noch schönes Wetter. Erstaunlich viele Teilnehmer bezwangen den nicht immer einfachen Steig bis Ediger-Eller und mit dem Zug ging‘s nach Cochem. Aber die Bahnhöfe! Man muss sich ja fast schämen was wir da an den Gleisen stehen haben.
Die Reichsburg Cochem war das Endziel für diesen Tag. Mittelalterlicher Glanz und ein rustikales Rittergastmahl beendeten diesen Tag.
Der Mittwoch war unserem Heimatstädtchen Saarburg vorbehalten: Riesling Weinberge, Laurentius, Klein Venedig, Wasserfälle und die ehemalige Glockengießerei. Wir wissen jetzt wie’s geht, das Glockengießen. Am Nachmittag mit dem Sessellift auf den Warsberg, Weinbergwanderung mit Riesling und kleinem Vesper. Unser Führer hatte das Akkordeon dabei. Und es staubte immer noch.
Am nächsten Tag Luxemburg Teil 2: Best of Mullerthal. Bei der kleinen Rundfahrt konnte man die beeindruckende Wanderung noch nicht erahnen. Immer an ausgeformten Felsen entlang und durch enge Spalten an der Kohlscheuer erreichte man schließlich den Schiessentümpel und das Müllerthal. Nicht nur Kindern macht das Spaß, aber das stetige Auf und Ab macht auch müde. Doch die Landschaft überwog und die Schuhe waren immer noch staubig.
Wieder Themenwechsel am nächsten Tag: Frankreich Maginotlinie mit dem Forte Hackenberg. Der betreuende Verein hatte extra für uns geöffnet. Keiner ahnte was er in den nächsten Stunden erlebte. Was für ein Aufwand der Franzosen um die Deutschen abzuhalten (vergeblich). Dadurch funktioniert auch noch nach 80 Jahren alles: Waffen, Küche, riesige Generatoren, der Festungszug, Aufzüge  Schiesstürme und auch ein Außenrundgang beeindruckten uns gewaltig. Hoffentlich braucht man so was nie mehr.
Das Porzellan bei Villeroy & Boch in Mettlach beendete diesen Tag.
Es stand noch aus Luxemburg Teil 3 Fond de Gras. Gar niemand wusste was kommt. Ein Grubenzug holte uns mitten im Wald ab, wechselte unterwegs die Lok von Diesel auf Strom, durchfuhr zuckelnd den Berg und wir landeten im Dörfchen Lasauvage. Bei der Dorfführung erlebten wir die Geschehnisse im luxemburgischen Erzabbaugebiet Minett hautnah, die Franzosen hatten auch ihren Anteil. Selbst unser Mittagslokal „Auberge de la Promenade“ stand genau auf der Grenze zu Frankreich. Zurück in die Gruben und dann noch eine Dampfzugfahrt hinunter nach Petange auf der Strecke des Erzes. Leben aus anderer Sicht der Dinge hautnah vorgeführt. Grube und Dampf werden ebenfalls von ehrenamtlichen Vereinen betrieben und die hatten das extra für uns arrangiert. Wir sind den Leuten in beiden Ländern für das Entgegenkommen dankbar.
Auch Trier am letzten Tag war sehr beeindruckend, einmal durch die vielen Hinterlassenschaften der Römer, den vielen schönen Gebäuden, den beeindruckenden Dom des Bistums und die gelöste Stimmung in der Stadt mit Musik, Gesang und Glockengeläut. Und es war immer noch schönes Wetter. Eine Woche wie im Flug vorbei, keine größeren Verkehrsprobleme, Roland Braun wie immer gekonnt am Steuer und kein Regen. Was will man mehr?

 

Eckdaten:

1. Tag, Sonntag, 23.04.17
Abfahrt 6.00 Uhr.
Der erste Halt ist schon am Rande des Pfälzer Waldes in Bad Dürkheim.
Nach dem Rundgang am großen Weinfass, durch die schönen Parkanlagen und entlang dem Gradierwerk werden wir den 2. Kaffee rund um den Bus einnehmen. 


Weiterfahrt nach Völklingen.

10.00 Uhr. Faszination Völklinger Hütte.
Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist eine von derzeit 39 Welterbestätten der UNESCO in Deutschland. In seiner Bedeutung steht es gleichberechtigt neben den ägyptischen Pyramiden, der Großen Mauer Chinas, dem Kölner Dom oder dem Great Barrier Reef in Australien. Ein Besuch im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist ein Abenteuer: tief hinein geht es in die dunklen Gänge der Möllerhalle, hoch hinauf führt der Anstieg in luftige Höhe auf die Aussichtsplattform am Hochofen.

Die Multimedia-Einführung in der Sinteranlage schickt auf eine Zeitreise von den Anfängen der Völklinger Hütte bis in die Gegenwart im 21. Jahrhundert.
Vom Dach der Erzhalle öffnet sich der Blick über die Stadt Völklingen und das aktive Werk der Saarstahl AG. Ein beeindruckendes Panorama zu jeder Jahreszeit und bei Tag und Nacht!
An der Granulieranlage lädt der Picknickplatz zum Verweilen und zu einem Blick auf das idyllische Granulierbecken ein: entspannen zwischen bunten Wasserpflanzen und trotzigem Stahl. Aufstieg zur Gichtbühne in 27 Metern Höhe: hier wurden die Rohstoffe in die Hochöfen gefüllt. Wer noch höher hinaus will, erklimmt die Aussichtsplattform der Hochofengruppe. Hier bietet sich ein unvergleichlicher Rundblick.
Seit 2007 ist die Gichtbühne in ihrer ganzen Länge von 240 Metern begehbar. Ein eindrucksvolles Erlebnis. Über das Kohlegleis mit der 20 Meter langen Wendelrutsche und den Gebläsesteg geht es in die Gebläsehalle.
Die Gebläsemaschinen, Kolosse aus Eisen und Stahl, haben den Wind erzeugt, der in die Hochöfen eingeblasen worden ist.
Der Rundgang ist in weiten Teilen barrierefrei durch Rampen und Aufzüge. Kommen Sie mit auf mehr als 7000 Meter spannende, gut beschilderte Wege durch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Dauer je nach persönlichem Tempo: zwei bis drei Stunden.
Weltkulturerbe Völklinger Hütte - einer der spannendsten Orte der Welt.


14.00 Uhr Abfahrt Baumwipfel Pfad Saarschleife. 50 km.
Seit 23. Juli 2016 ist der 1.250 Meter lange Pfad mit spektakulärem Aussichtsturm oberhalb des Naturwunders Saarschleife eröffnet. Wir erleben neue Perspektiven auf die einzigartige Landschaft und das Wahrzeichen des Saarlands!      

                                                          


17.00 Uhr: Fahrt nach Saarburg zum Hotel. 25 km. Zimmerverteilung. Kurze Hotelbeschreibung: Das Hotel Saar Galerie*** liegt am Rande des mittelalterlichen Städtchens Saarburg und ist der optimale Ausgangspunkt für  Entdeckungsreisen am Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Ein Urlaub in Saarburg begeistert mit der malerischen Kulisse aus Weinbergen und Wäldern nicht nur Naturliebhaber, auch Kulturinteressierte und Genusssuchende kommen hier voll auf ihre Kosten.
Die komfortablen und geräumigen Zimmer mit Blick auf Saarburgs Altstadt bieten uns ein gemütliches Urlaubszuhause für unseren Aufenthalt in Saarburg.
Wunderbares Städtchen, Abendessen in einem Restaurant in Saarburg.

 

2. Tag, Montag, 24.04.17
09.00 Uhr: Abfahrt nach Luxemburg (56 km).10.00 Uhr: 2 stündige Stadtrundfahrt im eigenen Bus mit Führer. Pause und anschließend Wenzelrundgang (Führung Jürgen Burr und Wilfried Schweizer).


1000 Jahre Geschichte in 180 Minuten
Der beste Weg Geschichte zu verstehen, ist sie zu erleben – mitten drin zu stehen und die Überreste gewaltiger Festungsmauern zu bestaunen. Als größtes „Freiluftmuseum Luxemburg, führt der nun auf 5,5 km erweiterte „Wenzelspfad“ über mächtige Wehrmauern, durch die Kasematten und vorbei an Zitadellen. Bei seiner Einweihung  1995 war der Pfad für seinen Modellcharakter als „exemplarisch“  und als „Pilotprojekt“ vom Europarat ausgezeichnet worden. In knapp 3 Stunden erlebt man 1000 Jahre Geschichte. Zusätzliche Erklärungstafeln machen Geschichte noch anschaulicher.
Der Weg startet mit einem Besuch der archäologischen Krypta des ehemaligen Grafenschlosses, der eigentlichen Wiege des Stadt und des Landes (963). Der Pfad folgt Wehranlagen des Mittelalters, der spanischen Zeit (XVIt Jhdts), Ludwig XIV (1684) und weiterer Epochen.  Die Wenzelmauer war einst 875 m lang und mit 37 Türmen und 15 Toren ausgestattet. Eines davon ist das gotische „Dinseltor“. Zu dem neu angelegtem Weg  gehören nun die mächtigen Festungstürme des Rhamplateau. Die vier Wehrtürme wurden komplett wieder hergestellt und erstrahlen in neuem Glanz. Der Festungsgraben wurde wieder freigelegt. Die Kasematten sind begehbar. Man vermutet, dass dieser Teil der Mauer in den Jahren 1420 und 1424 errichtet wurde. Die Eisenbahnstrecke nach Lüttich führt seit 1862 durch verstärkte Wehranlagen. Man befürchtete damals Angriffe mit gepanzerten Zügen. Unweit der Eisenbahnbrücke gibt es einen neuen Panorama-Aussichtspunkt.
Der Rundgang führt weiter zu den unter Vauban errichteten Kasernen. Die Wehrtürme gewähren einen bisher unbekannten Panoramablick auf die Corniche, die Cité Judiciaire bis hin zur roten Brücke.
Nochmals Aufenthalt im Centrum der Stadt.  Heimfahrt 17.00 Uhr. Abendessen in einem Restaurant in Saarburg.


3. Tag, Dienstag, 25.04.17
9.00 Uhr: Fahrt nach Bremm und Cochem (100 km). Calmund Klettersteig. Rucksackvesper.
Das ist eine der schönsten Wanderungen, die man im Moseltal unternehmen kann: Der Klettersteig in Bremm an der Mosel im steilsten Weinberg Europas! Die Calmont Region liegt in der Mosel-Eifel zwischen Cochem und Traben Trarbach.
Alternativprogramm für Nichtwanderer (noch nicht fertig!)

14.30 Uhr: Treffpunkt Cochem Endertplatz (Busbahnhof). Shuttle zur Reichsburg Cochem!
Die ist mehr als eine Burg! Führung und Rittermahlzeit. Ende 17.00 Uhr und Rückfahrt. Kein Abendessen in Saarburg!

4. Tag, Mittwoch, 26.04.17
Kein Bus. Wir bleiben in Saarburg. Rucksackvesper!
Saarburg akut ab 9.00 Uhr: Sessellift auf den Warsberg, Panoramawanderung, Schiffsfahrt? Stadtrundgang ist integriert.
Abendessen in einem Restaurant in Saarburg.

5. Tag, Donnerstag, 27.04.17
9.00 Uhr: Echternach und Mullerthal (best of Europe 2014). Rucksackvesper!
Rundfahrt mit dem Bus durch die Luxemburger Schweiz.

Müllerthal Trail 2: Den haben wir vorgewandert, schön, war aber leider viel zu lang. Wir nehmen die schönsten Teile.
Leichtere Version entlang eines Baches. Die anderen Condorfer Millen nach Heringer Millen mit Erlebnisversion Kohlscheuer. Taschenlampe erforderlich. Handylicht reicht auch.

Treffpunkt nach den Wanderungen ist Heringer Millen: Museum, Infopoint, Gartenwirtschaft.
Wenn noch Zeit, werden wir in Echternach noch einen Halt einlegen. 16.30 Uhr Rückfahrt und Abendessen in einem Restaurant in Saarburg.
 
6. Tag, Freitag, 28.04.17
Abfahrt 8.30 Uhr
nach Frankreich zum Fort Hackenberg, Maginotlinie. 53 km.
10.00 Uhr Besichtigung der Festung mit Führung, Zug und Aufzügen.
Bei schönem Wetter gibt es einheitliches Rucksackvesper beim Fort!

13.30 Uhr Fahrt nach Mettlach. Besichtigung Villeroy und Boch.
Interessante Firrmengeschichte, wunderbares Porzellan, Fabrikverkauf, Museumskaffee und Aufenthalt Mettlach.        

17.00 Uhr Rückfahrt nach Saarburg. 20 km und Abendessen in einem Restaurant in Saarburg.                                 

7. Tag, Samstag, 29.04.17
Abfahrt 8.30 Uhr wieder nach Luxemburg: Fond de Gras. 70 km. Man glaubt es kaum, dass es da noch was gibt. Aber lasst euch überraschen.

Ganztagesprogramm:
10h00 : Ankunft der Gruppe im Fond-de-Gras
10h10 : Abfahrt der Grubenbahn „Minièresbunn“ Fond-de-Gras – Lasauvage
10h30 : Ankunft in Lasauvage und geführte Besichtigung des Dorfes
12h00 : Mittagessen im Restaurant „Auberge de la Promenade“ oder „Presbytère“ (bitte selbst buchen)
14h30 : Abfahrt mit der Grubenbahn „Minièresbunn“ Lasauvage – Fond-de-Gras
15h30 : Ankunft der Grubenbahn im Fond-de-Gras
15h45 : Abfahrt des Train 1900, Fond-de-Gras – Pétange – Fond-de-Gras
16h45 : Ankunft des Train 1900 zurück im Fond-de-Gras und Ende

17.00 Uhr Rückfahrt nach Saarburg. Kein Abendessen in Saarburg, da wir in Luxemburg in Lasauvage speisen..                                                    

8. Tag, Sonntag, 30.04.17
9.00 Uhr
Abreise Saarburg.
Römer und Trier. Streifzug durch die Geschichte.
Heimreise.

 

Nochmals Hotel: Dort bekommen wir kein Abendessen, nur Frühstück. Da das Hotel etwas außerhalb des Zentrums liegt, müssen wir ein Stück gehen. Jeden Abend mit zwei Ausnahmen: Bei den Unternehmungen Reichsburg Cochem und Fond de Gras ist ein Essen dabei, deshalb habe ich abends nicht nochmal gebucht.

Für Rucksackvesper gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten in Saarburg.  

 

Der Preis wird bei ca. 500 € liegen, die Unternehmungen kosten Geld und wir wollen nichts auslassen.

Aber alles oben Aufgeführte ist im Preis drin, wenn es uns gelingt über 40 Teilnehmer zu mobilisieren. Ab sofort ist eine Anzahlung von 100€ pro Person möglich. Der Teilnehmer erhält dann eine Bestätigung und die illustrierte genaue Ausschreibung.

Anzahlung und Anmeldung bei Brigitte Burr, Tel. 07191 57589. Nachmeldungen sind auch möglich!

 

 

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