Ausflüge - 2011

 

Dieses Jahr waren es drei Ausflüge:

Paris war wieder ein Erlebnis

Von einem abwechslungsreichen Ausflug in den Bayerischen Wald & Südböhmen wohlbehalten zurück

Ereignisreiche Woche im Allgäu – Junior Team on Tour

 

Paris war wieder ein Erlebnis

Weit war die Reise, doch Paris lag uns buchstäblich zu Füßen, zum Beispiel beim nächtlichen Ausblick vom 209 m hohen Hochhaus Montparnasse.
Doch der Reihe nach. Mit den PKWs im strömenden Regen mitten in der Nacht nach Appenweier und von dort weiter im Doppeldeckerbus. Wir hatten uns mit 25 Teilnehmern dem Vorsitzenden der Wanderfreunde Reichenbach/Gengenbach Albert Huber anvertraut, der mit seinem Team die Reise organisiert hat. Über Vogesen, Verdun, an der Heimat des Champagners, der Champagne vorbei erreichte wir Paris.

Zum ersten Programmpunkt wurde Versailles an der westliche Peripherie angesteuert und man sammelte erste Eindrücke der imposanten Stadt. Und es folgten Höhepunkte der europäischen Schlossbaukunst. Mitten im Waldgebiet steht einer der größten Paläste Europas. Das Barockensemble, dessen größte Ausdehnung mehr als einen halben Kilometer beträgt, steht zusammen mit den umfangreichen Gartenanlagen dem Besucher offen. Er war von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Ausbruch der Französischen Revolution Residenz des französischen Königshauses. Als Höhepunkt der Besichtigungstour präsentierte sich im Mittelbau des Schlosses der fast 75 Meter lange und mehr als zehn Meter breite Spiegelsaal. Einfach beeindruckend.

   

Nach dem Hotelbezug wie oben schon erwähnt das abendliche Paris im gelborangen Lichtermeer, herausstechend der Eifelturm. Das Abendessen zu später Stunde mit so einer riesigen Reisegruppe entpuppte sich in den engen Gassen des Zentrums von Paris von der Parkplatzsuche bis zur Lokalität zum Abenteuer. Aber auch das wurde gemeistert und man fiel weit nach Mitternacht müde in die Betten.
Und am nächsten Morgen, teils erwandert, teils als Rundfahrt: Eifelturm, Champs-Elysées, Place de la Concorde, Arc de Triumphe, Louvre, Invalidendom, die Seine, Freiheitsstatue, Panthéon.

Die Plätze und Bauten ließen sich beliebig fortsetzen, unsere Reiseführer hatten alles drauf. So verließ man bei schönstem Wetter und mit nachhaltigen Eindrücken am Nachmittag wieder Paris. 8 Stunden später: alle Teilnehmer sind wieder wohlbehalten in Allmersbach im Tal und Umgebung angekommen. Der 43-Stundentrip in die europäische Metropole Paris war zu Ende.

 

Von einem abwechslungsreichen Ausflug in den Bayerischen Wald & Südböhmen wohlbehalten zurück

Quartier gemacht wurde in dem Städtchen Cesky Krumlov (Krummau) in Südböhmen und in Elisabethszell im Bayerischen Wald. Bei Blitz und Donner wurde gestartet, unterwegs die überdimensionale Befreiungshalle in Kelheim besichtigt, eine Wanderung zum Kloster Weltenburg auf Waldwegen und das Übersetzen über die Donau mit dem Kahn schloss sich an. Nach einer Pause in den Klostergemäuern wieder bei Gewitterregen ging es mit dem Schiff bei sichtbarem Niedrigwasser durch den Donaudurchbruch nach Kelheim.
Auf aussichtsreicher Strecke, zuletzt an der oberen Moldau und am Lipno Stausee entlang zum Ziel in Krummau. Auch ohne Grenzkontrollen merkte man, wir waren in einem anderen Land. Im lebendigen Weltkulturstädtchen wurde am Stadtplatz Quartier im Hotel Zlaty Andel gemacht. Überall Pflasterwege, das Schloss auf einem Felssporn thronend zwischen den Windungen der Moldau die historischen Gemäuer, in denen Geschäfte und Hotels untergebracht sind. Das alles wurde am Abend und am folgenden Tag erkundet.
Am 3. Tag ging es nach einem Kurzhalt am Tschechenmarkt zurück nach Deutschland in den Nationalpark Bayerischer Wald.
Eine größere Gruppe machte sich auf zur Besteigung des Lusens, der Aufbau des Berges was ganz Besonderes, denn der Gipfel ist eine Anhäufung von Granitfelsen. Der Sommerweg führt durch eben diese Felsen, im Volksmund Himmelsleiter genannt, auf den Gipfel. Einsetzender Regen machte das Ganze noch etwas schwieriger. Doch das Lusenschutzhaus machte seinem Namen alle Ehre und mit dem bedrückendem Blick auf zig Kilometer abgestorbenem Borkenkäferwald wurde auf dem Winterweg wieder abgestiegen. Der andere Teil der Reisegesellschaft beobachtete auf einer Wanderung durch die Freigehege Tiere des Bayerischen Waldes. Mit Informationszentrum und Waldwipfelpfad eine gelungene Einrichtung für den Besucher.
Am Abend erreichte man das Hotel Mariandl in Elisabethszell.
Am Sonntag ließen wir es uns nicht nehmen, an der Messe im Regensburger Dom teilzunehmen, die von den Regensburger Domspatzen musikalisch umrahmt wird. Beeindruckend die Klangfülle in dem riesigen Gotteshaus, beeindruckend vor allem für die Protestanten unter uns der gesamte Ablauf des Gottesdienstes.
Dafür am Nachmittag der Kontrast: eine Wanderung um den Hadriwaberg zur Hanselhütte. Gute Wanderwege, schöne Aussichten und eine urige Hütte. Wanderherz was willst Du mehr?
Aus Wettergründen wurde die Fahrt nach Passau vorgezogen. Von der Feste Oberhaus hat man einen umfassenden Blick auf die Dreiflüssestadt, ehe man zur Stadtbesichtigung die steilen Wege zur Donau hinunter wanderte. Mit dazu gehörte auch das Orgelkonzert im Stephansdom. Eine Besonderheit des Doms sind die 5 in den Kirchenschiffen verteilten Orgeln, deren Klangfülle wir dann auch ausgiebig erleben durften.
Und noch ein zusätzlicher Höhepunkt wartete auf uns, eine Fahrt mit dem Swarovski Kristallschiff die Donau runter bis Kasten und zurück. Ein vornehm mit vielen Kristalleffekten ausgestattetes Schiff brachte uns die Donaulandschaft Richtung Wien näher.
Der extra verschobene Besuch des Dachs des Bayerischen Waldes, den Arber, wurde zum Ärgernis. Es regnete wie angesagt zwar nicht, aber der Arber war den ganzen Tag in den Wolken. So begnügte man sich mit den Ausblicken auf den Weltcupskihang und den noch sichtbaren Baustellenspuren. Die Joska Glashütte in Bodenmais brachte dann wieder mehr Abwechslung.
Der letzte Tag im „Wald“ waren kleinere Unternehmungen: eine wunderbare Wanderung an der geologischen Erscheinung am Pfahl bei Viechtach, ein 2. Frühstück im Glasdorf Weinfurtner in Arnbruck, die Vereinsmeisterschaften auf dem Bayerwald-Coaster bei Grün und der Waldwipfelweg bei Maibrunn. Vereinsmeister auf der Bobbahn auf Schienen wurde Gerhard Diesner mit 40 km/h und der Wipfelweg entpuppte sich als eine Ansammlung von kurzweiligen Themenstationen des gesamten Waldlebens.
Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen vom Singenden Wirt in Elisabethszell, der eigentlich ein Erlebnis für sich für die ganzen Abende war. Gutes Essen, immer war für Unterhaltung gesorgt und für die ständigen Aufforderungen das Tanzbein zu schwingen, waren wir sichtlich überfordert (eben doch eher ein Wanderverein?). Der Stefan Dietl ließ es sich nicht nehmen, uns bei der Heimfahrt auf den „Heiligen Berg“ des Bayerischen Waldes, den Bogenberg zu begleiten. Interessantes über die Gegend und die Wallfahrt mit der 13mKerze, garniert mit lockeren Sprüchen zu mancherlei Begebenheiten gab es zum Abschied.
Und noch was Schönes erwartete uns in Abensberg. Die Mischung aus Brauerei und Kunst, die Kuchlbauer Brauerei und der Hundertwasserturm, eine kurzweilige Führung und ein Weißbier zum Abschluss.
Schöne Tage waren zu Ende.

 

Ereignisreiche Woche im Allgäu – Junior Team on Tour

Nach einem anstrengenden Wandertag Wochenende ging es, für mehrere Vereinsmitglieder, ins Allmersbacher Haus nach Steibis.
An diesem Montag war, nach dem arbeitsreichen Wochenende, früh Hüttenruhe.
Bei herrlichem Wetter fuhren wir am Dienstag nach Oberstdorf, um die lang geplante Nebelhorntour zu starten. Der Abstieg aus 2224 Meter Höhe wurde trotz Warnung wegen schlechter Wege in Angriff genommen, dieser Abstieg war auch dementsprechend anstrengend.
Aufgrund von Regenwetter am Mittwoch vormittag ging es zum Shoppen nach Immenstadt und Oberstaufen, am Nachmittag dann Besuch der Schnapsbrennerei „Zur Hölln“ bei Familie Nägele (unser Favorit war der Walnusslikör).
Der Donnerstag begann früh mit der Busfahrt von Steibis zur Hörmoos. Nach einem ausgiebigem Frühstück, wanderten wir durch das Moor, über die Alpe Glutschwanden, Vordere Fluh, zur neu erbauten Alpe Hohenegg. Dort wurde von uns, trotz anfänglichem Widerstand, der Klettergarten von Sport Hauber erfolgreich absolviert. Der Rückweg an diesem ereignisreichen Tag, erfolgte über die Waltnersalpe nach Steibis.
Am Eröffnungstag der Hochgratbahn starteten wir die Tour Hochgrat über Seelenkopf zur Falkenhütte bei strahlendem Sonnenschein. Nach einer kurzen Rast auf der Falkenhütte begaben wir uns auf den Rückweg über Schneeloch, Oberstiegalpe und Jägerweg zurück in unsere gemütliche Hütte.
Der Samstag sollte eigentlich etwas entspannter werden, jedoch war die Wanderung von Malas über die Eibelewasserfälle, Krebswasserfälle bei schwülem Wetter mehr als geplant.
Eine Rast in der Schnapsbrennerei „Zur Hölln“ war dringend erforderlich, da wir von einem schweren Gewitter überrascht wurden. Bei leichtem Regen brachte uns der Bus wieder ins Allmersbacher Haus zurück.
Eine ausgefüllte Woche im Allgäu ging leider viel zu schnell zu Ende.

 

Weitere Jahre

 

 

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