Ausflüge - 2009

 

Dieses Jahr waren es fünf Ausflüge:

Ein Wandertag mit 16.000 Teilnehmern mitten durch Paris?

Junioren-Team – Aktivwochenende im Wunderland Kalkar vom 6. bis 8.3.2009

Zu Gast im ruhigen Hotzenwald

Skiausfahrt in Steibis vom 20. bis 25. Februar 2009

Kalt war es im Erzgebirge

Ein Wandertag mit 16.000 Teilnehmern mitten durch Paris?

Wir waren mit 9 Teilnehmern dabei. Organisiert war die Ausfahrt durch unseren Landesvorsitzenden Albert Huber und es wurde zum absoluten Erlebnisausflug.

   

Paris nahm uns bei einer Stadtrundfahrt mit dem sachkundigen Fahrer und der anschließenden abendlichen Wanderung gefangen. Besonders der Ausblick von der Plattform des Montparnasse Hochhauses auf die nächtliche Stadt mit dem hell erleuchteten Eiffelturm hinterließen Eindrücke.

Arc de Triumphe, Champs Elyses, Place de la Concorde, Louvre, Kirche Notre Dame, Namen die wohl jeder schon gehört hat. Wir haben sie und das ganze Drumherum erlebt, mit dem Bus, zu Fuß und mit der Metro.
Hart an der Grenze: die weite Anfahrt nach Paris und die Preise in den Restaurants.

 

Junioren-Team – Aktivwochenende im Wunderland Kalkar vom 6. bis 8.3.2009

Zum zweiten Mal veranstalteten die Berg- und Wanderfreunde Allmersbach im Tal ihr traditionelles Juniorenwochenende in den 2001 eröffneten Freizeitpark Kalkar.

   

Am Freitag, 6.3.09 war pünktlich um 13.00 Uhr Abfahrt in Allmersbach mit zwei gemieteten Sprintern, welche gut gefüllt mit Vesper und Getränken für die 480 km lange Fahrt waren. Nach vielen erforderlichen Pausen kamen die Junioren rechtzeitig zum Abendessen im Kernwasserhotel an. Schnell wurden die eingeteilten Zimmer von den 17 Teilnehmern bezogen und schon ging es ab in die Partymeile. In den Lokalen Weinstube, Westernbar, Cocktailbar usw. fanden die Teilnehmer Musik in den unterschiedlichsten Richtungen, gute Unterhaltung und natürlich auch diverse Getränke.

   

Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, wurde der Freizeitpark erkundet und die Teilnehmer informierten sich über die Entstehung des nie in Betrieb gegangenen Kernkraftwerkes. Nach dem Mittagessen fuhr ein reduziertes Team zum Indoorkartfahren nach Weeze. Dort gab es ein packendes Kopf- an Kopfrennen zwischen Kart Nr. 5 mit Fahrer Schäffer und Nr. 9 Fahrer Brecht. Erst am Ende war klar, dass Rennfahrer Schäffer den Sieg eingefahren hatte. Eine kleine Siegesfeier mit Urkunde beendete diesen Programmpunkt. Schade, dass 4 Teilnehmer sich nicht vom Partykeller trennen konnten und somit das Tageslicht nicht erblickten. Um 17.00 Uhr wurde dann mit 3 ausgelosten Mannschaften gebowlt. Ein Sieger konnte nicht eindeutig lokalisiert werden, da uns die Anlage wegen Ende der gebuchten Zeit abgeschaltet wurde. Nach dem üppigen, leckeren Abendessen ging es vereint zur angesagten Apre`s-Ski-Party. Es war richtig viel los und der Abend wurde mit Karaoke und guter, lauter Musik in den verschiedenen Lokalen ein voller Erfolg.

   

Auf eine kurze Nacht mit wenig Schlaf kam die Abreise nach einem letzten Frühstück. Die Heimfahrt wurde gegen 10.30 Uhr bei schlechtem Regenwetter angetreten, nach den eingelegten Pausen kamen alle wohlbehalten um 16.00 Uhr im Vereinsheim an.

Vielen Dank an unsere Fahrer Christian, Armin und Jens, die uns sicher wieder nach Hause gebracht haben.

 

 

Zu Gast im ruhigen Hotzenwald

Auch die nähere Heimat bietet genügend Ziele. So fand man im Wehrhalder Hof in der Hotzenwaldgemeinde Herrischried das dazu passende Quartier um vom Balkon des Südschwarzwaldes aus die weitere Umgebung zu erkunden. Der Wehrhalder Hof als Quartier, ein Glücksfall wie sich herausstellen sollte, denn die Besitzerfamilie Frommherz war stets um unser Wohl besorgt.

   

Die Anfahrt im Bus der Fa. Strohmaier führte bei schönem Wetter durch das Herz des Schwarzwaldes mit der Wanderung am Wasserfall in Triberg, Mittag in der Hexenlochmühle und einem Aufenthalt am Titisee. Der noch schneebedeckte Feldberg glänzte in der Sonne.
Am nächsten Tag einer der 3 Abstecher in die Schweiz mit der Rundwanderung um den Rheinfall, Europas größtem Wasserfall. Gewaltige Wassermassen stürzen im Frühjahr in die Tiefe, die ganz Mutigen ließen sich mit dem Schiff zur Mittelkanzel bringen und spürten diese Naturgewalt hautnah. Auf dem Rückweg wurde das mittelalterliche deutsch/schweizerische Städtchen Laufenburg angefahren, ein Kleinod zu beiden Seiten des Hochrheins. Am Abend ging es bei der Vereinsmeisterschaft im Kegeln lautstark zu, dabei gewannen die „Profis“ fast jeden Wettbewerb.
Das Wetter hatte sich verschlechtert, als man am nächsten Morgen ins Hochtal von Bernau fuhr. Die Zauberwaldwanderung bei Oberlehen, teilweise noch auf Schnee, inspirierte unsere Fantasie für den geplanten Naturerlebnispfad bei uns, ebenso die folgende Hochtalwanderung von Hof nach Weierle und St. Blasien. Der Dom zu St. Blasien überraschte mit seinen mächtigen Säulen und der Helligkeit im Innern.
Die abendliche Fahrt zum Menzenschwander Wasserfall am Abend wurde zum „Reinfall“, denn die versprochene Beleuchtung funktionierte nicht.

   

Am Mittwoch wieder Schweiz. Der Zürichsee und später Einsiedeln empfingen uns mit heftigem Schneeregen, so dass auf die Jakobsweg- und Moorwanderung verzichtet werden musste. Es wurden dann statt dessen Museen besichtigt, ehe am Spätnachmittag die Klosterführung anstand. Eine äußerst kurzweilige Angelegenheit: die Ausrichtung der ganzen Anlage, die barocke Schönheit im Innern, die weltbekannte reichhaltige Bibliothek, die Geschichte vom Gründer St. Meinrad bis zur heutigen Zeit, alles interessant. Man blieb bis zum Schluss, einschließlich Christvesper mit der „Salve Regina“, ein abschließender Choralgesang in der Marienkapelle.
Für den Bewegungsausgleich sorgte am nächsten Tag die Wanderung durch die Wutachschlucht von der Schattenmühle oder Bad Boll zur Wutachmühle, stetig bergauf bergab. Eine der bedeutendsten Flusslandschaften Deutschlands beeindruckte auf teilweise ausgesprengten Wegen, über Stege und Felsabschnitte. Dazu die gelb leuchtenden Sumpfdotterblumen an den feuchten Stellen.
Der Flüssigkeitsverlust wurde in der Badischen Staatsbrauerei Rothaus kompensiert und nebenbei das Dr. Brinkmann Wohnhaus „Hüsli“, das sich in unmittelbarer Nähe befindet, inspiziert.
Der 1. Mai war dem Hotzenwald und Bad Säckingen vorbehalten. Zuerst stand der Hornberg auf dem Programm, der höchste Berg der Gegend mit einem riesigen Wasserrückhaltebecken auf dem Gipfel. Es dient als Teil des Ausgleichskraftwerks Wehratal. Der kurze Anstieg wurde mit schöner Aussicht über den Hotzenwald belohnt. Eine ebenso aussichtsreiche Wanderung vom Solfelsen zum idyllisch gelegenen Bergsee hinunter schloss sich an. Bad Säckingen glänzt mit der 200 m langen, überdachten Holzbrücke über den Rhein und dem barocken Fridolinsmünster. Das Trompeterschlösschen und der Schlosspark waren durch ein Mittelalterspektakel belegt.
Zum absoluten Höhepunkt wurde die Reise an den Vierwaldstätter See: Fahrt mit dem Schiff von Luzern nach Kehrsiten und mit der Standseilbahn auf den Bürgenstock, teilweise war die Steigung über 50%.

   

Von dort aus die Felsenwegwanderung und, bedingt durch die Teilsperrung des Felsenwegs, mit dem freistehenden Hammetschwandlift vollends auf den Berg. Tolle Aussichten rundum. Weiter auf einem rutschigen Wurzelweg zur Honegg, wo die mitgeführten Würste gegrillt wurden. Die Rückwanderung über die Hotelsiedlung, jetzt von Scheichs aufgekauft und zur Modernisierung anstehend, hinab in das frühlingserwachende Tal nach Obbürgen beendete die Wanderungen. Insgesamt über 50 km kamen auf diese Weise zusammen und es waren einige Premiumwege dabei.
Eine „Stimmungskapelle“ zum Abschluss, spendiert vom Wirt, beendete den Abend. Wobei der Alleinunterhalter an für sich die Attraktion war.

   
   

Das Ende des Ausflugs wurde mit der Sauschwänzlebahn auf der Heimfahrt eingeläutet. Dampfgezogen schraubt sie sich durch Kehrtunnel, über Brücken und Viadukte die über 200 Höhenmeter von Weizen hoch nach Blumberg. Nach der Besichtigung des Eisenbahnmuseums wurde der letzte Teil der Heimreise angetreten und wir erreichten ohne Unfall und ohne größere Blessuren wieder Allmersbach im Tal, wo in unserem Vereinsheim der Abschluss war.

 

 

Skiausfahrt in Steibis vom 20. bis 25. Februar 2009

16 Erwachsene und 15 Kinder trafen am Freitag, 20.2.09 im Allmersbacher Haus in Steibis zur diesjährigen Skiausfahrt ein.
Schnee gab es in Hülle und Fülle. Jeden Morgen mussten die Autos und der Hof vom Neuschnee befreit werden um überhaupt in die Skigebiete zu kommen.
Auf den gut präparierten Pisten und dem vielen Schnee machte dann das Ski fahren riesigen Spaß. Die einen gingen zum Snowboard-Kurs, die anderen auf die Berghänge und die Langläufer auf die schönen Loipen.
Bis die ersten dann wieder vom Ski fahren am Abend zurück kamen hatten die Animateure Alfred und Frank schon eine Bobbahn auf dem Weg zur Remmeleck-Alpe gebaut, die immer wieder getestet und verbessert wurde, sogar ein Tunnel wurde diesmal gebaut. Auf der Bobbahn wurde dann jeden Abend bei Flutlicht noch mit Begeisterung Schlitten und Bob gefahren.
Die Abende wurden wie immer bei gutem Essen (von unseren Frauen zubereitet),
bei vielen Spielen und einer zünftigen Gaudi verbracht.
Es war wie jedes Jahr eine schöne, unfallfreie Skiausfahrt bei herrlichem Wetter und viel Schnee. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr.

 

 

Kalt war es im Erzgebirge

Zu einer nicht alltäglichen Adventsreise starteten die Berg- und Wanderfreunde am 4. Adventswochenende mit dem vollbesetzten Bus. Dass es eine Reise in das kälteste Wochenende seit langem werden sollte, konnte man noch nicht ahnen. Aber das war noch nicht alles, denn kurz nach Chemnitz kam auch noch Schneefall dazu. Gefährlich glatt die Steilstrecken auf der Fahrt zum Adventsdorf Seiffen. Kuschelige 11 Grad minus und der eisige Wind pfiff uns um die Ohren. Der ganze Ort ist liebevoll in das Adventstreiben eingebunden.

   

Nahe beim Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt Dresden bezog man im Ibis Hotel Quartier und am Abend wurde die wiedererbaute Frauenkirche im Rahmen einer Abendandacht besucht. Danach erfuhren wir näheres über das Schicksal dieser protestantischen Kirche. Im Bombenhagel des Februar 1945 durch die unvorstellbare Hitze in sich zusammengestürzt blieb sie ein Trümmerhaufen während der ganzen DDR-Zeit. Nach der Wende engagierten sich mutige Dresdner und mit der Unterstützung auch aus dem Ausland, über 108 Millionen Euro Spenden kamen zusammen, wurde das lange Unvorstellbare in Angriff genommen. Die Frauenkirche steht seit 2005 wieder geweiht und naturgetreu an gleicher Stelle, in alter Pracht und Größe. Den Rest des Abends verbrachte man im Erlebnisrestaurant Pulverturm. Eine Folge von Essen, Trinken und Unterhaltungen endete mit dem süßen Gnadenstoß. Das wird vielen in Erinnerung bleiben, denn mancher litt am nächsten Tag noch unter den „Folgen“.

   
   
   
   

Der Samstag war dem Weltkulturerbe Elbtal gewidmet. Auf einer angenehmen Fahrt mit dem neuen Flottenschiff „August der Starke“ wurde uns dieses Tal erläutert. Die Baustelle der neuen Elbbrücke, das „Blaue Wunder“, die Elbschlösser und die Villen der Reichen zogen an uns vorüber. Am Nachmittag wieder Frauenkirche, es galt die Kuppel zu ersteigen. Ein Rundblick über das berühmte Ensemble der Dresdner Altstadt mit Semperoper und Zwinger, dazwischen Weihnachtsmärkte auf jedem Platz belohnte die Besteigung über Treppen, schräge Ebenen und Leitern. Anschließend der Besuch des Strietzelmarktes, auffallend die besonders fantasievolle Ausschmückung der Stände. Der Schnee knirschte und die eisige Kälte zwang uns in Deckung in Form von Restaurantkellern oder Kaufhauspassagen. Trotz der Kälte waren unvorstellbare Menschenmassen unterwegs.

   
   
   

Auf der Heimreise wurde Annaberg-Buchholz nach einer Fahrt durch das winterliche Erzgebirge angesteuert. Dort standen der Umzug und die abschließende Bergparade vor der St. Annenkirche der Traditionsbergbauvereine auf dem Programm. 1400 Teilnehmer mit 13 Blaskapellen, 30000 Zuschauer und wieder Eiseskälte auf den Höhen des Erzgebirges. Insgesamt ein Spektakel und ein beeindruckendes Zeugnis über den Zusammenhalt der Region.

   

Einsetzender Schneefall vor der Fränkischen Schweiz stoppte die bis dahin flotte Heimfahrt, aber Fahrer Roland Braun lenkte seinen Bus gekonnt durch alle Hindernisse und man war am späten Sonntagabend wieder wohlbehalten in Allmersbach im Tal. Ein wahrhaft nicht alltäglicher Wintertraum war zu Ende.

 

Weitere Jahre

 

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