Ausflüge - 2008

 

Dieses Jahr waren es vier Ausflüge:

Kripperlroas und Glöcklerlauf im Salzkammergut vom 03. bis 06. Januar

Aktivwochenende im Wunderland Kalkar vom 25. bis 27. Januar

Rückblick zum Ski fahren 2008 vom 01. bis 06. Februar

Schöne Tage an der Adria vom 19. bis 27. März

 

 

Kripperlroas und Glöcklerlauf im Salzkammergut vom 03. bis 06. Januar

Zu diesem am Traunsee tief verwurzeltem Brauchtum wurde ein 4-tägiger Winterausflug in das Salzkammergut unternommen, wo man im Landhotel Post Ebensee Quartier bezog.

   

Geführt von der Chefin des Hauses besuchte man Krippen in der Kirche und in Privathäusern. Mittelpunkt der Krippen ist immer die Geburt Christi, aber drum herum lässt jeder Erbauer seiner Fantasie freien Lauf und es entstehen Krippenlandschaften der unterschiedlichsten Art, die meist einen ganzen Raum des Hauses einnehmen.

   

Der Glöcklerlauf ist ein Spektakel, in das die ganze Gemeinde eingebunden ist und am Abend des 5. Januar stattfindet. Teilweise riesige mit Kerzen ausgeleuchtete, transparente Leuchtkörper werden auf dem Kopf von zahlreichen Abordnungen der Ortsteile und Vereine durch die Strassen getragen, begleitet vom Lärm der umgehängten Glocken und den Böllerschüssen von der Kirche herab.

   
   
 

Unser übriges Beiprogramm Salzburg, Kutschenfahrt in Bad Ischl, eine Winterwanderung zum Rindbachwasserfall und Seeschloss Orth bei Gmunden rundeten das Programm ab.

   
   

Trotz einiger Staus auf der Rückreise traf man am späten Nachmittag wieder wohlbehalten in Allmersbach ein

Jürgen Burr

 

Aktivwochenende im Wunderland Kalkar vom 25. bis 27. Januar

unter dem Motto „Keiner Lacht, Alle Strahlen“

Pünktlich am Freitag Nachmittag startete das Junior-Team der Berg- und Wanderfreunde mit ihrem Fahrer und Reiseleiter Armin in Richtung „Holländische Grenze“. Nach einer kurzen Vesperpause am Parkplatz „Moselblick“ kam man rechtzeitig zum Abendessen in Kalkar an. Der Abend gehörte nun einer ausgiebigen Kneipenwanderung – durch etwa zehn Bars und Lokalitäten - „alles inklusive“ versteht sich von selbst, es wurde spät.....

   

Am Samstag nach dem Frühstück ging es nach Oberhausen. Europas größtes Einkaufszentrum lud zum Bummeln ein. Am Nachmittag stand der Besuch des historischen Städtchen`s Kalkar auf dem Programm. Durch das kalte Wetter wurde man aber fast gezwungen in einem Cafe einzukehren. Noch vor Dunkelheit wurde der ganze Freizeitpark im Wunderland erkundet. Im Museum der Anlage konnte man die gesamte Geschichte vom Bau, der ca. 20 Jahre dauerte, bis zur endgültigen Stilllegung und Demontage des Atomkraftwerkes erfahren. Danach war noch Kegeln angesagt, ein super Abendessen genossen und wieder ging es auf die „Piste“.

   

Nach einer ebenfalls kurzen Nacht hieß es wieder Taschen packen und ab in Richtung Heimat. Unterwegs wurde ein Zwischenstopp in Köln eingelegt, dort wurde das Schokoladenmuseum besucht, eine süße Angelegenheit. Mit einem kleinen Bummelzug tuckerte man noch durch die Stadt, bis zum Dom, ein gigantisches Bauwerk.

Ein schönes Wochenende ging zu Ende, das im Vereinsheim Allmersbach im Tal seinen Ausklang fand.

Ein herzliches Danke geht an den hervorragenden Fahrer und Organisator Armin Brecht

Angela Dais

 

Rückblick zum Ski fahren 2008 vom 01. bis 06. Februar

Mit 23 Erwachsenen und 12 Kindern trafen wir uns am Freitagabend den 1. Februar in unserem Haus in Steibis zu unserer diesjährigen Skiausfahrt.

Der Samstag morgen überraschte uns mit 20 cm Neuschnee.Um zum Skifahren zu kommen mussten wir zuerst unsere Autos vom Pulverschnee befreien. Doch dann ging es auf die Pisten am Imberg und am Häderich. Die einen zum Snowbordkurs, die anderen auf die Berghänge.

   

Bis die ersten dann wieder vom Skifahren am Abend zurück kamen, hatten unsere beiden Animateure schon eine Bobbahn auf dem Weg zur Remmeleckalpe gebaut, die immer wieder getestet und verbessert wurde. Auf ihr wurde dann jeden Abend bei Flutlicht noch mit Begeisterung Schlitten und Bob gefahren.

Wir Langläufer hatten es da weniger einfach, da in Steibis keine Loipen gespurt waren mussten wir an den Häderich ausweichen, was aber dann durch umso schöner gespurte Loipen belohnt wurde.

Am Dienstag Abend machten wir unsere schon zur Tradition gewordene Abendwanderung, über den Waldweg zur Hochgrat Talstation und auf der Straße zurück zu unserem Haus. Diesmal aber mit Laternen und nicht mit Fackeln, was ein sehr romantisches Bild war und besonders der Jugend viel Spaß machte.

Zum Schluss der Wanderung gab es noch Glühwein an der Schneebar hinterm Haus.

Die Abende verbrachten wir dann wie immer bei gutem Essen von unseren Frauen zubereitet, bei vielen Spielen und einer zünftigen Gaudi.

Es war wie jedes Jahr eine schöne unfallfreie Skiausfahrt bei herrlichem Kaiserwetter und viel Schnee.

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Wir warten schon wieder auf nächstes Jahr.

Werner Schimke

 

Schöne Tage an der Adria vom 19. bis 27. März

Einquartiert in einem gepflegten Simonov Zaliv Hotel im slowenischen Izola war die Adria für 8 Tage unser ständiger Begleiter, denn selbst vom separaten Speiserestaurant hatte man wunderbare Ausblicke über den vor uns liegenden Golf von Triest, der sich je nach Wetterlage in den unterschiedlichsten Farben präsentierte.

Doch der Reihe nach. Bei Regen wurde im vollbesetzten Bus der Fa. Strohmaier die 800 km Strecke über München, Salzburg und Ljubljana in Angriff genommen. Das geplante Weißwurstfrühstück in Frasdorf wurde ein Opfer der Vergesslichkeit des Wirtes. So blieben nur die teuren Autobahnraststätten. Die einzig größere Rast, inzwischen hatte der Regen aufgehört, wurde im früheren Laibach eingelegt, der heutigen Hauptstadt Sloweniens. Interessant die Plätze und Brücken am Fuße der Burg.

Das auf einem grünen Hügel thronende Bergstädchen Motovun, die Vertikalhöhle Baredine und das Adriastädchen Novigrad lieferten Eindrücke von der Fahrt am nächsten Tag ins Hinterland von Istrien. Viel Papierkrieg und Passkontrollen an der jetzigen Aussengrenze der EU.

   

Am nächsten Tag die italienische Seite des Golfes: Auf dem wunderbaren Rilke Wanderweg von Sistiana nach Duino herrschte noch Sonnenschein, aber den bei San Giovanni nach 38 km unterirdischen Verlauf zu Tage tretenden Timavofluß erreichte man nach über 2stündiger Wanderung im strömenden Regen. Auch die folgende Besichtigung des Kastell Miramare, das Prunkstück der Habsburgischen Vergangenheit, litt unterm Wetter. Nur die Inneneinrichtungen ließen den Glanz der früheren Epoche erahnen.

   

Wieder trister Himmel zur anstehenden großen Wanderung im Val Rosandra. Etwas alpin absteigend, ein gutes Stück auf der ehemaligen Bahnlinie von Triest nach Istrien wurde in den Grund des Rosandratales abgestiegen. Reste des Kanals der römischen Wasserversorgung für Triest begleiteten teilweise den Weg. Der Zielort Bagnoli wurde vollkommen durchnässt erreicht. Der nächste Programmpunkt zum Glück im Trockenen: der in den Karst gebaute Keller der Fa. Vinakras lieferte ein ansprechendes Ambiente für die Weinprobe. Die Weine selbst, na ja.

Das Frühstück war vorverlegt für den nächsten Tag. Es ging wieder nach Kroatien. Für den Nationalpark Brijuni hatten wir gerade noch den einzig freien Termin in dieser Woche ergattert. Zeitliche Punktlandung in Fazana, mit dem Schiff sofort rüber auf das früher gesperrte Inselreich des Josip Broz Tito. Mit einem Zügle und später zu Fuß wurde die sehenswerte Insel erkundet: Teichanlagen, alte Baumbestände, Pinienalleen, Safaripark und Säulenreste römischer Bauten wechselten ab. Auf einem Rest der Insel befinden sich durch Militär gesicherte Staatsvillen. Beim Rundgang durchs Museum präsentierte sich das Wirken des früheren jugoslawischen Staatspräsidenten. Interessant die Ausführungen der Führerin. Schnell waren die 3 Stunden vorbei. Dann noch Pula, alles überragt von der riesigen Arena aus römischen Zeiten. Die lebhaften Altstadt lud zum Verweilen ein. Ein ausgefüllter Tag ging zu Ende.

Am nächsten Tag blieben wir in Slowenien. Nach einem Besuch der Salzfelder von Secovlje war Piran bei schönstem Wetter ein Erlebnis, das auf der anschließenden Küstenwanderung von Piran über Strunjan nach Izola noch gesteigert wurde. Wunderbare Aussichten auf die strahlend blaue Adria belohnten die Anstiege.

Nach der halbtägigen Programmpause am nächsten Morgen ging es am Mittag nach Triest. Die frühere österreichische Hafenstadt glänzt mit vielen riesigen Bauten aus der Habsburger Zeit, mit Kirchen aus allen Glaubensrichtungen und einigen römischen Spuren. Beeindruckend das Innere der Kathedrale auf dem Giusto Hügel. Schließlich hatte man auch noch eines der altehrwürdigen Kaffeehäuser gefunden. Ein geballter Kulturtrip. Und zum Abschluss wieder Mal Regen.

Dann noch einmal Triest. Die Tram zur Villa Opicina war zwar außer Betrieb, aber die aussichtsreiche Höhenwanderung vom Obelisk nach Prosecco und die Natursteintreppen hinab in den Park von Miramare lieferten noch einmal wunderbare Bilder dieser von der Geschichte nicht verschonten Gegend. Mit der Fahrt in die Toskana des Friauls, dem Hügelgebiet des Collio, wurde der Tag in einer Weinschänke auf einem der Hügel beschlossen. Wunderbare Gegend , guter Wein, gute Stimmung.

Allzu schnell waren die Woche an der Adria zu Ende. Hervorragendes Hotel, gutes Essen, freundliche Menschen, keine größeren Blessuren und bleibende Eindrücke trotz teilweise heftigen Regens. Was will man mehr? So erreichte man wohlbehalten, Dank Fahrer Roland Braun, aber müde wieder Allmersbach im Tal.

Jürgen Burr

 

Weitere Jahre

 

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